Wir sind...

ein Netz von engagierten und bildungsinteressierten Frauen aus allen Branchen des Handwerks und bieten unseren Mitgliedern eine umfangreiche betriebswirtschaftliche und persönliche Weiterbildung an. Unser Ziel ist es unsere sozialen, emotionalen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse zu stärken, um der Doppelaufgabe Betrieb und Familie gerecht zu werden.

Unsere Mitglieder sind…

Unternehmerinnen, Teilhaberinnen, Ehefrauen, Partnerinnen, Töchter oder Angestellte die ganz oder teilweise im eigenen bzw. Familienbetrieb arbeiten.

Wir vertreten…

die Interessen der UnternehmerFrauen in der Öffentlichkeit, in den Handwerksorganisationen und auch in der Politik.

Wir unterstützen als Landesverband unsere Arbeitskreise in NRW...

  • bei Gründungen
  • durch Erfahrungsaustausch
  • durch Empfehlung und Vermittlung von Referenten
  • regelmäßige Informationen
  • Wissensvermittlung über Vereinsrecht und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dialoge mit den Handwerksorganisationen und Politikern
  • jährliche Verbandstagung
  • Präsentationen auf geeigneten Veranstaltungen landesweit.

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UnternehmerFrauen im Handwerk

„Marketing und Dienstleistungskompetenzen, außerwirtschaftliche Kompetenzen und die Bewältigung des Demografischen Wandels sind strategisch wichtig für die Zukunft der Handwerksunternehmen.“

Monika Oswald (Gründerin 1990)

Aktuelles

Wir vertreten die Interessen der Unternehmerfrauen in der Öffentlichkeit und in den Handwerksorganisationen.

27.08.2021

IKK Gesundheitsforum im Jammertal Resort

FASZIE - geht einem nicht ganz so schnell von den Lippen, bezeichnet insgesamt das Bindegewebe; ein verbindendes Spannungsnetzwerk in unserem Körper! Das richtige Thema für das Netzwerk der #UnternehmerFrauen im #Handwerk. Der innerliche Ganzkörperanzug kann mit kleinen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Faszienrollen trainiert werden. Regelmäßiges Trinken von Wasser (Tipp: am Tag jede Stunde ein Glas) unterstützt zusätzlich die Geschmeidigkeit und auch Wärme kann Verhärtung und Schmerzen vorbeugen. Referentin: Pia Gebracht, Gymnastiklehrerin

 

Passend dazu auch das Thema SUPERFOOD - als ungeschützter Begriff für Nahrungsmittel mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Viele Produkte sind nicht immer regional und energieschonend im Anbau, der Verarbeitung/Transport - und dazu meist hochpreisig. Ein Hype der über Angebot/Werbung und Nachfrage gesteuert wird. Gesunde Menschen können aber mit einer BUNTEN (ausgewogenen und vielseitigen) Ernährung den Stoffwechsel anregen und den Körper auf Trapp halten und das allein auch mit regionalen/saisonalen Produkten. Referentin: Katharina Krimpmann, Dipl. Oecotrophologin. 

Wir danken der IKK classic für die freundliche Unterstützung.

10.08.2021 | Kooperationsvereinbarungen zur Stärkung des Ehrenamtes unterzeichnet:

Für mehr Nachwuchs – NRW-Handwerk will starke Ehrenamtsakademie

Gemeinsam schlägt das NRW-Handwerk einen neuen Weg zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements im Handwerk ein. Ziel ist es, das wichtige Ehrenamt wertzuschätzen und zu fördern sowie mehr Handwerkerinnen und Handwerker für die ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen. Mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung bekräftigen der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT), die sieben Handwerkskammern in NRW, der Unternehmerverband Handwerk NRW, der Landesverband der Kreishandwerkerschaften, die Handwerksjunioren NRW und die UnternehmerFrauen im Handwerk NRW ihr gemeinsames Vorgehen zum Aufbau der Ehrenamtsakademie des NRW-Handwerks (EAH).

Das Ehrenamt zukunftsfähig zu fördern und moderne Formen der Ansprache und Unterstützung anzubieten, ist das Ziel der Ehrenamtsakademie des NRW-Handwerks. Mit dem Aufbau der EAH entsteht deshalb in 2021 das Dach für ein Bildungs- und Netzwerkangebot an ehrenamtlich Engagierte. Derzeit werden in verschiedenen Erprobungsveranstaltungen Impulse für ehrenamtliches Engagement in den einzelnen Kammerregionen und Handwerksorganisationen gegeben. Neben den Kernthemen Nachwuchs, Information, Weiterbildung und Wertschätzung gehören die politische Beteiligung auf kommunaler und Landesebene sowie die Außendarstellung von Ehrenamt auf die Agenda. »Ehrenamtliches Engagement ist die Basis für eine lebenswerte Gesellschaft, aber auch entscheidend für eine erfolgreiche Selbstverwaltung. Gerade Engagement im und für das Handwerk ist voller Gestaltungsmöglichkeiten. Wir freuen uns über jeden, der bereit ist, sich für unsere 190.000 Betriebe und 1,2 Millionen Beschäftigten im NRW-Handwerk einzusetzen«, erklärt Hans Hund, Präsident des WHKT.

Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des WHKT, ergänzt: »Wir wollen vor allem auch noch mehr junge Menschen, mehr Frauen und mehr Menschen mit Migrationserfahrung für ehrenamtliches Engagement gewinnen. Dafür ist die Ehrenamtsakademie eine tolle Möglichkeit.« Die jüngste Herausforderung der Hochwasserkatastrophe hätte erneut verdeutlicht, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und ein gemeinsames Miteinander seien, so Heidmeier. Ein Großteil der Engagierten bringe sich auch außerhalb der Handwerksorganisation ein, sogar mehrfach und vor allem für Schwache und Benachteiligte.

Damit die EAH auch nach ihrem Aufbau eine nachhaltige Verankerung im Handwerk und im Ehrenamt erfährt, ist eine enge Verzahnung mit der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld fester Bestandteil der EAH-Konzeption. Ab 2022 sollen Weiterbildungs- und Trainingsangebote weiter verstärkt werden. Unterstützt wird der Aufbau der EAH vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

UFH Mai-Meeting 2021

10.05.2021

12 Dinge, die glückliche Menschen anders machen

5. Mai, 5 Grad am Morgen, Regen, Hagel und Sturm, und man ahnt es fast, mit Windstärke 5, der Frühling lässt sich bitten in diesem Jahr.

Was können also an einem solchen Tag die UnternehmerFrauen Schöneres tun als die angebotenen Glückszahlen anzunehmen und sich auf Einladung der IKK classic, vom Glück begünstigt, online zum Mai-Meeting zu treffen.

Die Humanbiologin Frau Dr. Sahler von der „Glücksfabrik“ gestaltete in ihrer besonnenen Art ein eindrucksvolles Seminar und fragte als Wissenschaftlerin folgerichtig zu Beginn: „Ob wir alle vom gleichen Glück sprechen?“ Glück ist nicht objektiv messbar und so erfasste sie in wenigen Sekunden über eine online-Umfrage die Begriffe, welche den UnternehmerFrauen zum subjektiven Wohlbefinden spontan einfallen. Ob sich unsere intuitiv benannten Aspekte in den 12 angekündigten Strategien wohl wiederfinden würden?

Eine internationale Meta-Studie zum „Glück“ führte zu den im Seminarverlauf vorgestellten 12 wesentlichen Punkten bzw. Strategien, wie z. B. Optimismus, Vergebung, Dankbarkeit….

Über eine Meditation führte uns Dr. Sahler die gesundheitsfördernde und glücklich machende Wirkung von Achtsamkeitsübungen und Spiritualität live vor.

Aufmerksamkeit zu verschenken macht uns selber glücklicher als sie geschenkt zu bekommen. Das Wahrnehmen des Anderen über ein Lächeln ist der einfachste, direkteste und schnellste Weg zum Glück. Glückliche Menschen leben neun Jahre länger!

Und neueste Erkenntnisse aus der Epigenetik zeigen, dass wir Menschen durch unser Verhalten Einfluss auf die Aktivität der vorhandenen Gene haben. Die äußeren Umstände bestimmen nur zu einem Zehntel unser Glücksempfinden, was bedeutet, das Glück lernbar und niemand zum Unglücklichsein geboren oder gar verdammt ist.

Die UFH NRW wählen ihren neuen Vorstand

05.03.2021

Am vergangenen Freitag kam der Landesverband NRW digital zu seiner 31. Mitgliederversammlung zusammen.

Frei nach dem Motto „Das etwas andere Jahr“ kamen die UnternehmerFrauen im Handwerk des Landesverbandes NRW am 05. März 2021 nicht wie geplant in Köln zusammen, sondern trafen sich digital zu ihrer diesjährigen Landesverbandstagung. 43 Teilnehmerinnen, unter ihnen auch die Bundesvorsitzende Heidi Kluth, ließen die Jahre 2019 und 2020 auf Einladung der Landesvorsitzenden Tatjana Lanvermann Revue passieren. Der Blick auf die beiden vergangenen Jahre könnte nicht unterschiedlicher, aber auch nicht eindrucksvoller sein. Das Jahr 2019 war geprägt durch eine Vielzahl interessanter Präsenzveranstaltungen wie dem ZDH Fachgespräch, dem IKK Gesundheitsforum oder auch dem Politischen Runden Tisch im Düsseldorfer Landtag. „Das Highlight in diesem Jahr war aber sicherlich der Bundeskongress der UFH in Billerbeck“, so Tatjana Lanvermann.

Im Jahr 2020 zeigte sich die Flexibilität und Modernität der UnternehmerFrauen in besonderer Weise. Nachdem die ersten Veranstaltungen, aufgrund der Einschränkungen durch das Covid-19-Virus, abgesagt wurden, trafen sich die UFH bereits im März zu ihrem ersten Online-Event. Mit kreativen Ideen wurden nicht nur geplante Präsenzveranstaltungen digital umgesetzt, auch das Corporate Design der UFH bekam 2020 einen frischen Anstrich. Mit neuem Logo, neuen Farben und neuem Leitspruch: „Mit Dynamik, Leidenschaft und Feingefühl zum Erfolg“ ging es ins Jahr 2021.

Neben der Jahresrechnung für 2019/2020, der Entlastung des Vorstandes und der Kassenführung, der Genehmigung des Haushaltsplans 2021 und der Satzungsänderung, lag der Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung auf den Neuwahlen des Vorstandes.

Einstimmig wurde Juana Bleker aus Bocholt zur 1. Vorsitzenden der UFH NRW gewählt und löst damit ihre Vorgängerin Tatjana Lanvermann aus Marbeck, die sich im Oktober diesen Jahres auf Bundesebene zur Wahl stellen lassen wird, ab. 1. stellvertretende Vorsitzende wird Jutta Monscheuer aus Solingen. Regina Dicke aus Wuppertal wird die Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen und kündigte an, sich neben der Außendarstellung insbesondere der Stärkung und dem Ausbau der Kommunikation zwischen den einzelnen Arbeitskreisen widmen zu wollen. Den Posten der Geschäftsführung übernimmt Undine Weiller aus Köln. Birgit Krüger aus Wuppertal wird sich wie bisher als Schriftführerin einbringen. Zudem wird Jutta Schmidt aus Duisburg fortan gemeinsam mit Christa Schneider aus Köln das Amt der Kassenprüferin übernehmen.

Emotional und sehr persönlich wurde es bei den Abschlussworten Tatjana Lanvermanns und Jutta Schmidts. Beide bedankten sich in ihren Reden für das entgegengebrachte Vertrauen, den starken Zusammenhalt und die familiäre Atmosphäre bei den UnternehmerFrauen. Jutta Schmidt mag allen Mitgliedern aus der Seele gesprochen haben, als sie ihren Dank an Tatjana Lanvermann richtete. Sie hob ihre hervorragende Führung, ihre Energie und Durchsetzungskraft, ihre Ideen und ihre Begeisterungsfähigkeit hervor. „Als Nachfolgerung von Tatjana trittst du in große Fußstapfen“, richtete sie ihre Worte abschließend an Juana Bleker.

Als neue Vorsitzende des Landesverbandes NRW bedankte sich Juana Bleker in ihrer Rede nicht nur für ihre Wahl und das damit entgegengebrachte Vertrauen, sie nahm zudem die Worte ihrer Vorrednerin auf und bedankte sich in einer ebenfalls sehr emotionalen und persönlichen Rede bei Tatjana Lanvermann für deren unermüdlichen Einsatz. Dabei verglich Sie ihre Vorgängerin mit der Dame, der stärksten Figur beim Schachspiel. Als Königin im Spiel sei sie große Schritte gegangen und habe viel bewegt. „Deine Persönlichkeit und menschliche Stärke prägen unser Netzwerk und du hast damit große Anerkennung erworben“, beendete Juana Bleker ihre Rede.

Achtsamkeit am Arbeitsplatz

28.08.2020

Statt im Jammertal Resort begrüßte Tatjana Lanvermann als Landesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk in NRW die Teilnehmerinnen zum Onlineseminar mit Frau Dr. Sahler von der Glücksfabrik. Das diesjährige IKK Gesundheitsforum bot zum Thema „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ ein interaktives Onlinemeeting an, organisiert durch die IKK classic. Achtsamkeit ist ein wichtiger Schlüssel für eine starke Resilienz.

In dem Vortrag von Frau Dr. Sahler zerlegt Sie das Wort Resilienz mit den Buchstaben in eigene Wörter, um darzustellen, was Resilienz ausmacht. Angefangen bei R wie Respekt mit dem Hinweis uns selbst zu respektieren und für Selbstachtung zu sorgen: „Ich sorge dafür, dass es mir gut geht“ steht ganz oben. Weiter geht es mit E wie Empathie, was auch heißt, Echos einer anderen Person in dir selbst wiederzufinden. Das bewusste Wahrnehmen von unseren Ritualen, wie z.B. Kaffee am Morgen, spiegelt unsere Achtsamkeit wider.

S wie Spaß, also Humor haben und auch mal über sich selbst lachen.

I wie Impulskontrolle und L wie Lösungsstrategien, um nicht den Fokus auf die Lösung zu richten und nicht auf das Problem.

Mit I wie Idole oder Leitfigur, der Eigenverantwortung, Neugier und Zugehörigkeit schließen sich die Eigenschaften der Resilienz, die wir zusammen erörtern und Frau Dr. Sahler uns dazu kleine Übungen interaktiv mit auf dem Weg gibt. Nun versuchen wir gestärkt uns den neuen Herausforderungen dieser aktuellen Zeit zu stellen und auf uns zu achten.

Gesellschaftsformen, die Vor- und Nachteile

November 2019

Bei unserem Arbeitskreis im November 2019 besuchte uns Frau Czulkies, zuständig für die Betriebswirtschaftliche Beratung der Handwerkskammer Düsseldorf.

In ihrem Vortrag versuchte Sie uns einen Überblick über die Gesellschaftsformen zu verschaffen. Die Kernbotschaft war: Die optimale Rechtsform gibt es nicht, jede hat Ihre Vor- und Nachteile. Sie stellt aber eine wichtige Weichenstellung dar.

Es gibt 3 Hauptformen, Einzelunternehmen, Personengesellschaft (GbR und OHG) und Kapitalgesellschaft (KG). Die Hauptkriterien zur Rechtsformwahl sind: Anzahl der Personen, Handelsregistereintrag, Eigenkapital, Haftungsrisiken, Geschäftsführung und Vertretung. Außerdem auch Kontrollrecht, Erfolgsbeteiligung, Firmierung und den Gründungs- und Verwaltungsaufwand. Weitere Kriterien sind die Außenwirkung (Image der Rechtsform), Steuerliche Auswirkungen, Nachfolgeregelung, handelsrechtliche Besonderheiten und Möglichkeiten der Finanzierung.

Frau Czulkies informierte, welche Rechtsformen es überhaupt gibt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt. Des weiteren sprach Sie die Haftungsrisiken bei den entsprechenden Rechtsformen an. Außerdem gab Sie uns Tipps wann eine Umwandlung der Rechtsform sinnvoll wäre und brachte einige Beispiele.

Pressemitteilung UFH-Bundeskongress in Billerbeck

18. Oktober 2019

Starke Frauen…#habenwir! Zum 31. Bundeskongress der UnternehmerFrauen im Handwerk waren am 18. Oktober 2019 mehr als 150 UnternehmerFrauen und Gäste nach Billerbeck ins Hotel Weißenburg gekommen.

Noch vor der offiziellen Veranstaltung am Nachmittag, hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich parallel in zwei Workshops in Sachen Instagram (bei der Unternehmerfrau und Unternehmerin Jessica Ryes Rodriguez aus Emsdetten) und Facebook (bei Jan Walden, Sales Manager bei der Firma oncliq in Münster) weiterzubilden. Denn bereits ein Jahr zuvor hatten die Frauen auf dem UFH-Bundesverband beschlossen, aktiver in den sozialen Netzwerken auftreten zu wollen. Viele Arbeitskreise und UnternehmerFrauen sind seitdem den beiden Netzwerken beigetreten.

Zur „Chefinnensache“ erklärte die UFH-Bundesvorsitzende Heidi Kluth es, mehr junge Frauen für das Handwerk zu begeistern und sich für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung stark zu machen. Es fehle an Auszubildenden, Gesellen und Meistern – an männlichen sowie an weiblichen. „Es fällt immer auf, wenn jemand über Dinge redet, die er versteht“ – lautete der diesjährige Spruch in der Einladung zum Kongress. Damit wollte Kluth darauf hinweisen, dass die Frauen im Handwerk mit Wissen punkten können und wollen. Sie betonte erneut, dass Handwerksbetriebe in ihrer eigentlichen Arbeit durch die Berge an Bürokratie gehindert würden. „Darum werden wir nicht müde, uns für den Bürokratieabbau stark zu machen,“ sagte Heidi Kluth.

Jede Unternehmerfrau kann reden – Impulsvortrag räumt mit Vorurteilen auf

Den Titel „Ich rede – Kommunikationsfallen und wie man sie umgeht“ hatte Kommunikationstrainerin und Speakerin Isabel García ihrem Impulsvortrag gegeben. Und leitete diesen spontan mit einer Gesangseinlage ein. Später erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass durch Singen Spannung und Aufregung vor einem Gespräch oder Vortrag abgebaut werden kann. „Andere können sich immer besser präsentieren und verkaufen als man selbst“, sagte García und räumte sogleich mit diesem und anderen Vorurteilen auf. Die Frauen nahmen die Beispiele aus ihren kleinen Anekdoten dankend an.

Preisverleihung „Unternehmerfrau des Jahres 2019“

Ein Höhepunkt des Abends war die alle zwei Jahre stattfindende Preisverleihung der „Unternehmerfrau des Jahres 2019“ von ‚handwerk magazin‘.

In diesem Jahr wurde Kerstin Hansmann, Inhaberin der Metall- und Betonbau Hansmann GmbH aus Guben, in der Kategorie „Selbständige Unternehmerfrau“ ausgezeichnet. Mit 19 Jahren hat Hansmann bereits den kleinen Handwerksbetrieb ihres Großvaters übernommen und führte ihn über den Mauerfall hinaus erfolgreich weiter. Mitte der 90-er Jahre änderte die Schneidewerkmechanikermeisterin und Betriebswirtin des Handwerks den Geschäftszweck und gründet die heutige Firma. Aktuell hat der Betrieb von Kerstin Hansmann, 53, über 80 Mitarbeiter und ist deutschlandweit aktiv. Ihre Unermüdlichkeit, ihr Engagement für ihre Mitarbeiter und ihr Gespür für Trends hob die Jury bei der Wahl der Preisträgerin besonders hervor.

Daniela Schleich von Die Lackiererei Schleich GmbH aus Marktheidenfeld wurde in der Kategorie „Mitarbeitende Unternehmerfrau“ geehrt. Die 44-Jährige hat eigentlich

Steuerfachangestellte gelernt. Doch als ihr Mann sie 2005 bittet, die Buchhaltung in seiner Autolackiererei zu übernehmen, kündigt sie und steigt in dem Handwerksbetrieb mit ein. Bei der Buchhaltung bleibt es nicht lange, schnell übernimmt Schleich mehr Verantwortung. Als ein Meister im Betrieb fehlt, beschließt sie, ihren Ausbildereignungsschein und anschließend ihren Meister zu machen. Sie absolviert die Prüfung mit Bravour, wird sogar in den Meisterprüfungsausschuss berufen. Der Drang nach Wissen und Biss bei der Umsetzung ihrer Vorhaben sowie ihre Kreativität bei der Suche nach Auszubildenden für den Betrieb betonte die Jury die Wahl der Preisträgerin.

Gemütlicher Ausklang mit musikalischem Dinner

Viel Zeit zum Austausch und Netzwerken hatten die aus allen Landesteilen angereisten UnternehmerFrauen am Abend bei einem musikalisch umrahmten Dinner. Denn die Kellner zogen kurzerhand ihr Mikrofon aus der Schürze und sangen – auch Wunschlieder der Damen, die zu später Stunde noch auf der Tanzfläche zusammenkamen.

Neues Gesicht in der UFH-Geschäftsstelle in Berlin

Auf der Mitgliederversammlung am Samstag wurde ein neues Gesicht vorgestellt: Miriam Schulze ist die neue Geschäftsführerin der UFH-Geschäftsstelle in Berlin. Am 1. November 2019 löst sie ihre Vorgängerin Dr. Anne Dohle ab, die seit 2005 beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für die UnternehmerFrauen zuständig ist. Die Gastgeberin der Veranstaltung und Vorsitzende des UFH-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Tatjana Lanvermann, zog ein positives Resümee aus dem Kongress: „Es war wirklich schön! Wir hatten im Vorfeld viele Ideen und waren voller Tatandrang bei der Umsetzung. Damit lagen wir offenbar genau richtig. Unsere Ideen wurden von den Frauen angenommen und mitgetragen. Das hat den Kongress in Billerbeck bereichert und mit Leben gefüllt. Mein Team und mich hat das sehr gefreut.“

Unternehmerfrauen im Handwerk tagen in Oberhausen unter dem Thema "MUT.Find ich gut"

22.03.2019

MUT. Find ich gut. So lautete das Motto der diesjährigen Landesverbandstagung der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) NRW, die am 22. März 2019 im Handwerkszentrum Ruhr in Oberhausen stattfand.

Die Vorsitzende des gastgebenden Arbeitskreises Mülheim – Oberhausen, Elke de Witt, begrüßte an die 100 Gäste und Mitglieder zu diesem 29. Landesverbandstag. An einer Talkrunde rund um die Themen Unternehmerfrau und Wirtschaftszweig Handwerk beteiligten sich anschließend unter der Moderation der Vorsitzenden des Landesverbandes UFH, Tatjana Lanvermann, die Bürgermeisterin der Stadt Oberhausen Elia Albrecht–Mainz, Gabriele Poth, Leiterin des Zentrums für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf sowie Jörg Bischoff, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Mülheim – Oberhausen.

Für rhythmische Unterhaltung sorgte die Trommlergruppe „Tam tam a fang“. Unbestrittener Höhepunkt der Veranstaltung war der Festvortrag zum Thema MUT. Find ich gut, für den der ausrichtende Arbeitskreis die Kabarettistin, Moderatorin, Schauspielerin und Regisseurin Gerburg Jahnke gewinnen konnte.

Am Nachmittag konnten interessierte Mitglieder bei sonnigem Wetter an einem vom Regionalverband Ruhr geführten Rundgang zum Thema „Allee der Industriekultur“ teilnehmen. Im Anschluss an eine kleine Kaffeepause vermittelte der Rentenversicherungsfachmann der Signal Iduna, Bernd Sarnow, Interessantes zum Thema „Versorgung im Alter“.

Die diesjährige Landesverbandstagung endete nach der traditionellen Mitgliederversammlung.

Bildnachweis:
v.l. Heidi Kluth (Bundesvorsitzende UFH), Birgit Krüger und Jutta Schmidt (UFH NRW Vorstand), Jörg Bischoff (KH Mülheim-Oberhausen), UFH AK Mülheim-Oberhausen
vorne v.l. Tatjana Lanvermann Borken ( UFH NRW Vorsitzende), Elia Albrecht–Mainz (Bürgermeisterin Stadt Oberhausen), Bernd Sarnow (Signal Iduna), Elke de Witt (UFH AK Mülheim-Oberhausen), Juana Bleker (UFH NRW Vorstand), Gabriele Poth (HWK Düsseldorf), UFH AK Mülheim-Oberhausen

Unternehmerfrauen im Handwerk aus NRW bei der IHM in München mit Ehrengast Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

15.03.2019

(UFH/ZDH) „Frauen im Handwerk: Zukunft gestalten“ - unter diesem Motto fand am 15. März 2019 bereits zum dritten Mal die Fachtagung des Bundesverbandes der UnternehmerFrauen im Handwerk (UFH) im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse (IHM) 2019 statt. Auf der Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Handwerksmessen, der Signal Iduna und der IKK classic stellten hochkarätige Referenten heraus, in welchem Umfang Frauen zum Erfolg der Handwerksbetriebe beitragen, und wie ihre Stellung in der Handwerksorganisation gestärkt werden kann.

Besonderer Ehrengast war in diesem Jahr Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Sie dankte in ihrem Grußwort den Unternehmerfrauen im Handwerk für ihr Engagement im Ehrenamt und ihre Leistungen in den Handwerksunternehmen.

„Aktuell geht es dem Handwerk so gut wie lange nicht mehr. Viele der Auftragsbücher sind voll. Die Zahl der Auszubildenden im Handwerk nimmt zu. Und die Leistungen der Frauen in den Unternehmen, im Wirtschaftsbereich Handwerk insgesamt und auch in der Handwerksorganisation sind sehr viel sichtbarer geworden“, stellte die UFH-Bundesvorsitzende Heidi Kluth fest.

„Die Unternehmerfrauen sind ein unverzichtbarer Partner für das Handwerk“, erklärte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). „Sie gehören in den Betrieben zu den Leistungsträgern und tragen auf allen Ebenen zum wirtschaftlichen Erfolg

der Handwerksbetriebe bei. Das bringen wir auch im Rahmen unserer Imagekampagne zum Ausdruck. Weiterhin setzen sich die Unternehmerfrauen bei ihrer politischen Arbeit gemeinsam mit der Handwerksorganisation erfolgreich für notwendige Reformen ein“, würdigte Wollseifer die Leistungen der Unternehmerfrauen.

Mit ihrem Vortrag „Siege entstehen im Kopf – mit Motivation im Team zum Erfolg“ gab weiterhin Verena Bentele, Coach und Weltbehindertensportlerin und Präsidentin des Sozialverbandes VdK, wichtige Impulse für die Arbeit im Unternehmen.

Auch neue Möglichkeiten für die Arbeit des Bundesverbandes der UnternehmerFrauen im Handwerk wurden während der Veranstaltung auf den Weg gebracht. Live wurde im Rahmen der Tagung die neue UFH- Fanpage bei Facebook gestartet. Dies ist Teil eines Programmes des Verbandes, das unter der Leitidee „Haben wir“ steht und bis ins Jahr 2020 für die Mitglieder neue Möglichkeiten zum Netzwerken und zur Mitgliedergewinnung vorsieht.

Im Rahmen einer Talkrunde tauschten sich dann die UFH- Bundesvorsitzende Heidi Kluth, ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und Andreas Ehlert, Präsident des Handwerkstages Nordrhein-Westfalen, über die Maßnahmen aus, die das Handwerk erfolgreich machen. Wichtige Themen sind hier unter anderem die Stärkung der dualen Ausbildung, die Novelle der Handwerksordnung sowie der Abbau der Bürokratiebelastungen für die Betriebe.

Wie Heidi Kluth bei der Talkrunde ankündigte, wollen die Unternehmerfrauen künftig zur Chefinnensache machen, mehr junge Frauen für das Handwerk zu gewinnen. „Es soll deutlich werden: Im Handwerk sind die jungen Frauen richtig, und zwar in der ganzen Bandbreite der handwerklichen Berufe.“

Mehr als 350 Teilnehmerinnen konnte die UFH-Fachtagung 2019 verbuchen – eine Ermutigung, diese Veranstaltung auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.

Bildnachweis:
UFH Bundesvorsitzende Heidi Kluth mit Frauen aus NRW, Präsident ZDH Hans Peter Wollseifer, Präsident des Handwerkstags NRW Andreas Ehlert