Wir sind...

ein Netz von engagierten und bildungsinteressierten Frauen aus allen Branchen des Handwerks und bieten unseren Mitgliedern eine umfangreiche betriebswirtschaftliche und persönliche Weiterbildung an. Unser Ziel ist es unsere sozialen, emotionalen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse zu stärken, um der Doppelaufgabe Betrieb und Familie gerecht zu werden.

Unsere Mitglieder sind…

Unternehmerinnen, Teilhaberinnen, Ehefrauen, Partnerinnen, Töchter oder Angestellte die ganz oder teilweise im eigenen bzw. Familienbetrieb arbeiten.

Wir vertreten…

die Interessen der UnternehmerFrauen in der Öffentlichkeit, in den Handwerksorganisationen und auch in der Politik.

Wir unterstützen als Landesverband unsere Arbeitskreise in NRW...

  • bei Gründungen
  • durch Erfahrungsaustausch
  • durch Empfehlung und Vermittlung von Referenten
  • regelmäßige Informationen
  • Wissensvermittlung über Vereinsrecht und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dialoge mit den Handwerksorganisationen und Politikern
  • jährliche Verbandstagung
  • Präsentationen auf geeigneten Veranstaltungen landesweit.

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UnternehmerFrauen im Handwerk

„Marketing und Dienstleistungskompetenzen, außerwirtschaftliche Kompetenzen und die Bewältigung des Demografischen Wandels sind strategisch wichtig für die Zukunft der Handwerksunternehmen.“

Monika Oswald (Gründerin 1990)

Aktuelles

Wir vertreten die Interessen der Unternehmerfrauen in der Öffentlichkeit und in den Handwerksorganisationen.

Juni 2022

25 + 2 Jahre UnternehmerFrauen im Handwerk, AK Wuppertal

"Danke für die super Veranstaltung!" mit diesen Worten verabschiedete sich Dachdeckermeister Martin Czornyckyj am späten Abend mit seiner Frau Ilona von der Jubiläumsfeier der UnternehmerFrauen im Handwerk (UFH) Wuppertal.

Sie waren bei schönstem Sommerwetter mit vielen weiteren Mitgliedern der UFH dabei, als die Ehrung der anwesenden sechs Gründungsmitglieder der UFH Wuppertal Brigitte Spielhoff, Irene Oxenfart, Anna Mende, Brigitte Marquardt, Anne Bruckner und Ilona Czornyckyj selbst durch die 1. Vorsitzende Birgit Krüger vorgenommen wurde. Vor 25 (+ 2 Jahre) hatten die sechs UnternehmerFrauen die UFH Wuppertal mitgegründet und dieser Anlass konnte nun, nach zweimaligem, erforderlichem Verschieben aufgrund der Pandemie, endlich würdig durch zwei Veranstaltungen gefeiert werden.

Die UFH trafen sich zunächst zu einem Empfang in der Kreishandwerkerschaft, bei dem die Gratulanten aus dem UFH-Landes- und Bundesverband, aus Politik, Handwerk und Stadtgesellschaft sowie der IKK zu Gast waren und so manches Ereignis der 25 Jahre in lebhaften Reden Revue passieren ließen. 

Und zum gemütlichen Beisammensein lud der Vorstand die UnternehmerFrauen dann mit Partnern bei bester Bewirtung auf die Terrassen des evang. Tagungszentrums auf dem "Heiligen Berg". Vom Trommel-Trio Tamtam gab es viel Wissenswertes sowie reichlich gute Rhythmen und Schwung für die Jubiläumsfeier, bei der jedoch auch spätestens jetzt eine ganze Reihe von krankheitsbedingt fehlenden Mitgliedern sehr vermisst wurde.

Die Trommeln, die guten Gespräche sowie die fröhliche Ehrung der anwesenden sechs Gründungsmitglieder klangen noch lange nach und fanden an diesem Abend den passenden Rahmen in einer "super Veranstaltung".

18. Mai 2022

Siegel an NRW-Betriebe aus Duisburg und Wuppertal verliehen: "HANDWERK ist hier auch FRAUENSACHE"

UnternehmerFrauen im Handwerk verleihen die ersten beiden Siegel nach NRW: Malerbetrieb Gerhard Schmidt und Sanitätshaus C. Beuthel ausgezeichnet 

Duisburg und Wuppertal, 18. Mai 2022: Mädchen und Frauen sind im Handwerk willkommen. Für diese Botschaft verleiht der Bundesverband der UnternehmerFrauen im Handwerk e. V. (UFH) das Siegel "HANDWERK ist hier auch FRAUENSACHE".

Seit Ende 2021 können sich Handwerksbetriebe, deren Führungskräfte Mitglieder bei den UnternehmerFrauen im Handwerk sind, um das Siegel beim UFH bewerben. Dazu musste ein Fragebogen ausgefüllt werden, der unter anderem Aussagen zum Thema Frauenförderung im Handwerk enthält. Nur wer Aussagen wie „Frauen und Männer arbeiten in unserem Betrieb gut zusammen“ oder „Gleichberechtigung ist Teil unserer Unternehmenskultur“ und einer Selbstverpflichtung zustimmt, erhält die Auszeichnung. Insgesamt haben sich bisher deutschlandweit bereits mehr als 50 Betriebe erfolgreich beworben und nun wurden die ersten zwei Betriebe im Kammerbezirk der Handwerkskammer Düsseldorf geehrt.

„Wir wollen mit dem Siegel aktiv um mehr Bewerbungen von Frauen und Mädchen werben“, sagt Kristina Wormuth, Geschäftsführerin im Duisburger Malerbetrieb Gerhard Schmidt und selbst Malermeisterin. Ihrer Mutter Jutta Schmidt, die als Betriebswirtin ihre Tochter unterstützt, liegt das Thema besonders am Herzen: Zehn Jahre lang war sie Vorsitzende des Arbeitskreises der UnternehmerFrauen in Duisburg, ebenso lang Geschäftsführerin des Landesverbandes der UnternehmerFrauen in Nordrhein-Westfalen. Und so ist der Frauenanteil im Unternehmen hoch, die Hälfte des Teams ist weiblich. 

„Das Vorurteil, Handwerk sei Männersache, existiert leider immer noch“, sagt UFH-Bundesvorsitzende Tatjana Lanvermann. „Uns ist es wichtig, dass Mädchen und junge Frauen ihren Beruf frei von Klischees, rein nach ihren Interessen und Fähigkeiten, wählen.” Mit dem Siegel zeichnet der UFH daher Mitgliedsbetriebe aus, die Mädchen und Frauen auf ihrem Weg ins Handwerk ausdrücklich unterstützen. „Wir sorgen mit dem Siegel dafür, dass Frauen im Handwerk stärker wahrgenommen werden“, so Lanvermann. „Die Betriebe können damit demonstrieren, dass Mädchen und Frauen bei ihnen willkommen sind und Hemmschwellen senken.“

Das ist auch dem Sanitätshaus C. Beuthel aus Wuppertal gelungen, das als zweites Unternehmen im Kammerbezirk Düsseldorf ausgezeichnet wurde. Im Unternehmen werden seit mehreren Jahren Mädchen und junge Frauen in der Orthopädie- und Orthopädieschuhtechnikerwerkstatt ausgebildet. Für Geschäftsführer Lars Neumann ist das Siegel ein Zeichen dafür, dass die eigene Unternehmenskultur Erfolg hat. "Wir freuen uns über die Auszeichnung und hoffen, andere Unternehmen so auf das Thema aufmerksam machen zu können."

Der Verein UFH ist seit mehr als 40 Jahren die Interessenvertretung von weiblichen Führungskräften im Handwerk. Der Bundesverband mit Sitz im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin ist ein bundesweit aktives Netzwerk mit Landesverbänden und weit über 100 Arbeitskreisen und aktuell 5.000 Mitgliedsfrauen, darunter der Landesverband Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Borken.

Mai 2022

Der neue Vorstand der UnternehmerFrauen im Handwerk NRW (UFH-NRW) zu Gast bei Handwerkskammerpräsident Ehlert in Düsseldorf

Andreas Ehlert begrüßte Anfang Mai den neuen Vorstand der nordrhein-westfälischen UnternehmerFrauen in der Handwerkskammer (HWK) in Düsseldorf.

Juana Bleker (1. Vorsitzende, AK Borken), Jutta Monscheuer (2. Vorsitzende, AK Solingen), Undine Weiller (Geschäftsführerin, AK Köln) und Birgit Krüger (Schriftführerin, AK Wuppertal) stellten sich als neuer Vorstand dem Präsidenten der HWK Düsseldorf vor. In einem lebhaften Austausch erläuterten sie unter anderem die von dem UFH Bundesverband neu gestartete Initiative „HANDWERK ist hier auch FRAUENSACHE“.

Betriebe der UnternehmerFrauen im Handwerk, die Mädchen und Frauen auf ihrem Weg ins Handwerk ausdrücklich unterstützen, können an dieser Kampagne teilnehmen und sich bei den UFH um ein Siegel bewerben, das ihr Engagement für die Außenwelt sichtbar macht. Die ersten zwei Betriebe im Kammerbezirk Düsseldorf durften das Siegel bereits entgegennehmen.

Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen HWK und UFH wurden erörtert und ein regelmäßiges Treffen, ein jährlicher „Jour fix“, ins Auge gefasst, um den begonnenen Austausch langfristig zu verstetigen.

Mai 2022

Soulmate Marketing – ein spannender Tag mit der IKK classic in der Handwerkskammer Düsseldorf 

„Kennen Sie das? Bei gewissen Kunden kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten, während mit anderen der Kontakt und die Auftragsabwicklung reibungslos und wertschätzend abläuft. Woran liegt das?“

Mit dieser Frage konfrontierte die Referentin Claudia Schäfer zu Beginn die teilnehmenden UnternehmerFrauen im Handwerk aus NRW.

Einfach wäre zu sagen, dass es am Kunden liegt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Ein weiterer Grund ist definitiv, dass manche Kunden das Potenzial haben, Sie an Ihren „wunden Punkten“ zu triggern. Das ist kein Zufall. Plötzlich fühlen Sie sich schlecht, sind im Rechtfertigungsnotstand oder geben zwar Ihr Bestes, doch trotzdem geht etwas schief. 

Das Business, das eigentlich Erfüllung, Wohlstand und Freude bringen sollte, kostet auf einmal Zeit, Geld und Kraft. Der andere Aspekt ist, dass Sie genau diese vermeintlich „schwierigen“ Kunden buchstäblich anziehen und sich gar nicht die Frage stellen, warum es dazu kommt.

Doch genau diese Frage ist wichtig! Haben Sie diese harte Nuss geknackt, die

Perspektive gewechselt und die Hintergründe erkannt, hilft Ihnen genau diese Erkenntnis dabei, einen Entwicklungssprung zu machen. Statt an Kritik oder Konflikt zu verzweifeln, können Sie daran wachsen und sich neu ausrichten. 

Und genau diese Kunden sind Ihre Soulmates, Ihre Seelenverwandten, die genau wissen und es zulassen, dass Sie Ihr Bestes geben. Es sind genau die Kunden, für die Sie morgens gerne aufstehen und Ihren Job machen.

Marketing der neuen Zeit funktioniert einfach anders, als das, was Sie bisher unter Marketing verstanden haben….als Soulmate Marketing.

25.03.2022

32. Landesverbandstagung der UnternehmerFrauen im Handwerk NRW

Zu Gast im Westdeutschen Handwerkskammertag in Düsseldorf konnte der Vorstand der nordrhein-westfälischen UnternehmerFrauen im Handwerk (UFH) die Teilnehmerinnen und Delegierte in einer Hybrid-Veranstaltung zur 32. Landesverbandstagung begrüßen.

Juana Bleker als 1. Vorsitzende startete die Tagung mit einer echten Überraschung: Ministerpräsident Hendrik Wüst, frisch zurückgekehrt aus der Quarantäne in Israel, hatte sich am Vortag die Zeit genommen, ein Grußwort per Video an die UFH zu richten. Hendrik Wüst würdigte das Handwerk als starke Wirtschaftsmacht im Land und betonte, dass der Fachkräftemangel im Handwerk das größte Wachstums-hemmnis sei. „Wir brauchen das Handwerk mehr denn je, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen, seien es die Digitalisierung oder der Klimaschutz. Und wir brauchen Ihre Ideen, Ihre Leidenschaft und Ihr Engagement“, so Wüst weiter.

 

Das zweite Grußwort der Veranstaltung kam von der der ehemaligen Vorsitzenden des Landesverbandes Tatjana Lanvermann, die die neue Bundesvorsitzende der UFH ist und die im weiteren Verlauf der Tagung ihr neues Herzensprojekt „Handwerk ist hier auch Frauensache“ sowie die neuen Möglichkeiten der Website des Bundesverbandes vorstellte.

Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des Westdt. Handwerkskammertages (WHKT), war live dabei und gestaltete sein Grußwort ebenso lebhaft wie informativ. Die Lage im Handwerk sei „besorgniserregend“, seit Jahrzehnten seien die Ausbildungszahlen rückläufig, auch die Zahl der weiblichen Absolventinnen nehme weiter ab und es gebe massiv steigende Probleme, Nachfolger oder Nachfolgerinnen für die Betriebsübernahme zu finden. Gleichzeitig seien die Leistungen des Handwerks gefragt wie nie: „Ohne uns wird nichts gelingen!“. So arbeite der WHKT intensiv daran, dass der neue Koalitionsvertrag in NRW die zentrale Aussage enthalten müsse, dass NRW Berufsbildungsland Nr. 1 werden solle. In allen Parteiprogrammen sei die besonders wichtige Rolle des Handwerks bereits ausformuliert.

Die neu gegründete Ehrenamtsakademie für das Handwerk NRW war ein weiterer Schwerpunkt des Vortrages von Herrn Heidmeier. Das Potential der über 16.000 ehrenamtlich Engagierten solle auf diesem Wege erhalten und gefördert werden, Themen wie Rhetorik, Social-Media und die Vernetzung untereinander wurden von den Ehrenamtlern genannt und werden nun unter anderem auf Schloss Raesfeld realisiert.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die durch die 2. Vorsitzende Jutta Monscheuer organisierte Beteiligung von Vanessa Thieltges, 25jährige UnternehmerFrau, Mitunternehmerin im elterlichen Betrieb und Dachdeckermeisterin, die sich ihren Titel über ein Triales Studium in Köln erarbeitet hat. Ihr Engagement, Ihre Authentizität und Offenheit begeisterten die beteiligten UnternehmerFrauen und führten zu spontanem Applaus. Eine Frau, die als Unternehmerin durch echte Taten, nicht nur durch Worte glänzt und damit Vorbild nicht nur für viele junge Menschen sein dürfte.

In der folgenden Mitgliederversammlung wurde der Vorstand entlastet, ein Gedankenaustausch über die kommenden Aktivitäten und Veranstaltungen beschloss die gelungene Veranstaltung.

 

Regina Dicke, Presse- und Medienbeautragte der UFH NRW

10.11.2021

UnternehmerFrauen im Handwerk wieder einmal zu Gast ...

... bei der Vizepräsidentin des Landtags Angela Freimuth FDP, Josefine Paul Bündnis 90 Grüne, Kirstin Korte CDU und Anja Butschkau SPD.

Kurz vorm Kollaps oder schon mitten drin…die Teilnehmerinnen des“ Politischen runden Tischs“ waren sich einig:

Handwerksunternehmen haben volle Auftragsbücher mit hohem Leistungsdruck, müssen teilweise Aufträge ablehnen weil kein passendes Fachpersonal zu bekommen ist genauso wenig wie geeignete Azubis. Enorm gestiegene Preise in allen Bereichen, Lieferschwierigkeiten dazu noch ausufernde Bürokratie und hohe Ansprüche durch die Digitalisierung treiben die Misere auf die Spitze. Betriebe finden keine Nachfolger und müssen schließen – größtenteils altbekannte Probleme seit vielen Jahren.

 

Eine Lösung ist hier nach wie vor nicht in Sicht. Ist doch in den Köpfen der Menschen immer noch nicht angekommen, dass Handwerk das Leben erst l-e-b-e-n-s-w-e-r-t macht. In den Familien gilt immer noch: Besser Master statt Meister!

Bereits in den Familien und Kitas mit entsprechender Aufklärung und Werbung anzusetzen und dann in Grundschule und allen weiterführenden Schulen zu intensivieren ist unerlässlich. Hier erwarten die UFH mehr Einsatz von politischer Seite.

Gerade Mädchen und Frauen den Einstieg ins Handwerk zu erleichtern, dem Fachkräftemangel im Handwerk entgegenzuwirken, ist das Ziel der brandneuen Initiative „HANDWERK ist hier FRAUENSACHE“ – ein Projekt des Bundesverbandes der UFH, welches die Bundesvorsitzende Tatjana Lanvermann den Politikerinnen vorstellte. Der gemeinsame Austausch von Politikerinnen und UnternehmerFrauen im Handwerk wird auch in Zukunft regelmäßig stattfinden. (JM)

November 2021

Onlinevortrag Facebook

Welche Bedeutung hat der digitale Weg bei der Mitarbeitergewinnung heute?

"Also für mich ist das noch an der Praxis vorbei, bei uns läuft es wie schon immer über die Schulen und Praktika und so weiter."

Der aus vielen Arbeitskreisen gut besuchte Online-Vortrag von Jens Huchthausen, 24-Jähriger Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei der Kreishandwerkerschaft Borken, löste lebhafte Beteiligung der anwesenden UnternehmerFrauen aus, die wie immer kein Blatt vor den Mund nahmen, um ihre Sicht der Dinge zu schildern oder auch praktische und kritische Nachfragen zu stellen.

Der neue Markt der Mitarbeitergewinnung stand im Fokus dieser interessanten Weiterbildungsveranstaltung und dabei die konkrete Frage, wie ich als Unternehmen junge Menschen heute erfolgreich ansprechen und letztlich für eine Ausbildung im Handwerk oder als neue Mitarbeiter gewinnen kann.

Am Beispiel von Facebook und dem dort nutzbaren "business-manager" zeigte Jens Hochhausen sehr anschaulich, wie einfach und schnell ein Unternehmen seine Zielgruppe erreichen und mit relativ wenig Geld für sich werben kann, und dies am besten "möglichst personalisiert und emotionalisiert“. Dabei solle man es auch nicht versäumen, das Team zu zeigen, die Einwilligung der jeweiligen Mitarbeiter immer vorausgesetzt.

Jens Huchthausen wies darauf hin, dass sich die Zielgruppe in ihrem Kontaktverhalten im Vergleich zu früheren Zeiten deutlich verändert habe. Die Hemmschwelle, zum Telefonhörer zu greifen oder sich gar persönlich in einem Betrieb vorzustellen sei heute bei jungen Menschen viel größer und daher brauche es die Flexibilität in den Unternehmen, um sich auf das geänderte Verhalten einzustellen und die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt zu nutzen.

Hier können die sozialen Medien letztlich wie die Öffnung eines Trichters fungieren, wie auf der Abbildung anschaulich dargestellt. Über Beiträge oder Werbung findet der Interessent den Weg auf die verlinkte Karriereseite der Website des Unternehmens, die für mobile Geräte optimiert sein sollte, und kann sich dort dann in maximal 60 sec. über ein Formular bewerben. Das Telefonat oder die Einladung zum persönlichen Gespräch geht dann vom Unternehmen aus, so dass diese Hemmschwelle junger Menschen erfolgreich umschifft wird.

Dabei betrachtete Jens Huchthausen das Thema persönlich durchaus differenziert und empfahl den Film "Das Dilemma der sozialen Medien", um sich bewusst zu machen, dass Facebook wirklich alle verfügbaren Daten analysiert, die es durch das Nutzungsverhalten einer Person erhält: Was interessiert den Nutzer, wann interessiert es ihn und welches Profil ergibt sich daraus, um passende Inhalte und auch Werbung zu schalten?

Ein sehr praktischer Tipp an die UnternehmerFrauen war es, möglichst wenig Text und stattdessen Bilder oder Videos in einer Werbeanzeige zu verwenden, ggf. wenig Text in Fotos zu integrieren und auf gar keinen Fall fremde Logos zu verwenden, denn diese können zur Ablehnung der Werbeanzeige führen.

Das positive Feedback der Teilnehmerinnen mündete in dem Wunsch, im nächsten Jahr einen weiteren Online-Vortrag von Jens Huchthausen in das Weiterbildungs-Programm der UnternehmerFrauen NRW aufzunehmen.


Neuer UFH Bundesvorstand, 3. von rechts Tatjana Lanvermann

28.10.2021

Tatjana Lanvermann aus Borken-Marbeck zur neuen Bundesvorsitzenden der UnternehmerFrauen im Handwerk gewählt

Unter Einhaltung der Corona-Bedingungen kamen erstmals seit 2019 die Mitglieder des Bundesverbandes der UnternehmerFrauen im Handwerk UFH in Hannover zu ihrem diesjährigen Bundeskongress zusammen.

Die Ehrengäste Elke Büdenbender, First Lady der Bundesrepublik und Schirmherrin der Initiative Klischeefrei und Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) würdigten neben dem langjährigen Engagement des Bundesverbandes für die Unterstützung von Frauen im Handwerk - insbesondere das Engagement der Bundesvorsitzenden Heidi Kluth für das neue Projekt des UFH: „HANDWERK ist hier auch FRAUENSACHE“

Für diese Initiative, die die Interessen von Mädchen und Frauen in den Mittelpunkt stellt, die im Handwerk tätig sind, wurde vom UFH ein Siegel entwickelt, das zukünftig an die Handwerksbetriebe verliehen wird, die sich in besonderem Maße für die Chancengleichheit von Mädchen und Frauen im Handwerk engagieren. 

Die Initiative wird auch vom ZDH unterstützt. Wollseifer: „Ich unterstütze dieses Projekt mit voller Kraft, weil ich überzeugt davon bin, dass Handwerksbetriebe noch mehr tun müssen, um junge Frauen für eine Ausbildung zu begeistern. Diese Frauen sind die Unternehmerinnen und Meisterinnen, die wir in Zukunft dringend brauchen, wenn wir das bleiben wollen, was wir sind: Die Wirtschaftsmacht von nebenan.“



UFH Bundeskongress - Hans-Peter Wollseifer, Cordula Marienberg

Elke Büdenbender warb zudem für die Initiative Klischeefrei. „Für mich ist es eine echte Herzensangelegenheit, Jugendliche beim Übergang von der Schule in das Berufsleben zu unterstützen.“ 

Das Treffen stand daneben ganz im Zeichen der personellen Neuausrichtung des UFH Bundesvorstandes. Die langjährige Bundesvorsitzende Heidi Kluth trat dabei nicht mehr zur Wahl an und wurde mit sehr großer Wertschätzung und Anerkennung ihrer großartigen Leistung für den Bundesverband verabschiedet. 

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer zum Abschied von Heidi Kluth: „Heidi Kluth hat mit Ausdauer und Charme zahlreiche Organisationen und Personen als Unterstützer für den Bundesverband UFH gewonnen. Auch mich. Denn sie hat mit viel Kreativität und noch größerer Durchsetzungskraft den Verband erfolgreich weiterentwickelt. Noch mehr UnternehmerFrauen und Frauen im Handwerk sollten sich daran ein Beispiel nehmen und sich für Ehrenämter in unserer Handwerksorganisation bewerben. Wir brauchen Frauen wie Heidi Kluth!“

Als ihre Nachfolgerin wurde mit großer Mehrheit Tatjana Lanvermann gewählt, die das Amt mit großem Elan antritt: „Ich möchte für die zukünftigen UnternehmerFrauen eine Zukunft vorbereiten, in der sie als Unternehmerin, als Frau, als Mutter aber auch als Mensch gut leben können und trotzdem ihre Selbstständigkeit genießen und durchhalten können. Und wir wollen die Lobby Arbeit für diese Frauen übernehmen, insbesondere für junge Unternehmerinnen.“ 

Ebenfalls neu gewählt wurde die stellvertretende Vorsitzende Angelika Baur-Schermbach und die Schatzmeisterin Iris Leisenheimer. Die Schriftführerin Beate Bliedtner und die Pressesprecherin Heike Trapp wurden in ihrem Amt bestätigt.

27.08.2021

IKK Gesundheitsforum im Jammertal Resort

FASZIE - geht einem nicht ganz so schnell von den Lippen, bezeichnet insgesamt das Bindegewebe; ein verbindendes Spannungsnetzwerk in unserem Körper! Das richtige Thema für das Netzwerk der #UnternehmerFrauen im #Handwerk. Der innerliche Ganzkörperanzug kann mit kleinen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Faszienrollen trainiert werden. Regelmäßiges Trinken von Wasser (Tipp: am Tag jede Stunde ein Glas) unterstützt zusätzlich die Geschmeidigkeit und auch Wärme kann Verhärtung und Schmerzen vorbeugen. Referentin: Pia Gebracht, Gymnastiklehrerin

 

Passend dazu auch das Thema SUPERFOOD - als ungeschützter Begriff für Nahrungsmittel mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Viele Produkte sind nicht immer regional und energieschonend im Anbau, der Verarbeitung/Transport - und dazu meist hochpreisig. Ein Hype der über Angebot/Werbung und Nachfrage gesteuert wird. Gesunde Menschen können aber mit einer BUNTEN (ausgewogenen und vielseitigen) Ernährung den Stoffwechsel anregen und den Körper auf Trapp halten und das allein auch mit regionalen/saisonalen Produkten. Referentin: Katharina Krimpmann, Dipl. Oecotrophologin. 

Wir danken der IKK classic für die freundliche Unterstützung.

10.08.2021 | Kooperationsvereinbarungen zur Stärkung des Ehrenamtes unterzeichnet:

Für mehr Nachwuchs – NRW-Handwerk will starke Ehrenamtsakademie

Gemeinsam schlägt das NRW-Handwerk einen neuen Weg zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements im Handwerk ein. Ziel ist es, das wichtige Ehrenamt wertzuschätzen und zu fördern sowie mehr Handwerkerinnen und Handwerker für die ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen. Mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung bekräftigen der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT), die sieben Handwerkskammern in NRW, der Unternehmerverband Handwerk NRW, der Landesverband der Kreishandwerkerschaften, die Handwerksjunioren NRW und die UnternehmerFrauen im Handwerk NRW ihr gemeinsames Vorgehen zum Aufbau der Ehrenamtsakademie des NRW-Handwerks (EAH).

Das Ehrenamt zukunftsfähig zu fördern und moderne Formen der Ansprache und Unterstützung anzubieten, ist das Ziel der Ehrenamtsakademie des NRW-Handwerks. Mit dem Aufbau der EAH entsteht deshalb in 2021 das Dach für ein Bildungs- und Netzwerkangebot an ehrenamtlich Engagierte. Derzeit werden in verschiedenen Erprobungsveranstaltungen Impulse für ehrenamtliches Engagement in den einzelnen Kammerregionen und Handwerksorganisationen gegeben. Neben den Kernthemen Nachwuchs, Information, Weiterbildung und Wertschätzung gehören die politische Beteiligung auf kommunaler und Landesebene sowie die Außendarstellung von Ehrenamt auf die Agenda. »Ehrenamtliches Engagement ist die Basis für eine lebenswerte Gesellschaft, aber auch entscheidend für eine erfolgreiche Selbstverwaltung. Gerade Engagement im und für das Handwerk ist voller Gestaltungsmöglichkeiten. Wir freuen uns über jeden, der bereit ist, sich für unsere 190.000 Betriebe und 1,2 Millionen Beschäftigten im NRW-Handwerk einzusetzen«, erklärt Hans Hund, Präsident des WHKT.

Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des WHKT, ergänzt: »Wir wollen vor allem auch noch mehr junge Menschen, mehr Frauen und mehr Menschen mit Migrationserfahrung für ehrenamtliches Engagement gewinnen. Dafür ist die Ehrenamtsakademie eine tolle Möglichkeit.« Die jüngste Herausforderung der Hochwasserkatastrophe hätte erneut verdeutlicht, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und ein gemeinsames Miteinander seien, so Heidmeier. Ein Großteil der Engagierten bringe sich auch außerhalb der Handwerksorganisation ein, sogar mehrfach und vor allem für Schwache und Benachteiligte.

Damit die EAH auch nach ihrem Aufbau eine nachhaltige Verankerung im Handwerk und im Ehrenamt erfährt, ist eine enge Verzahnung mit der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld fester Bestandteil der EAH-Konzeption. Ab 2022 sollen Weiterbildungs- und Trainingsangebote weiter verstärkt werden. Unterstützt wird der Aufbau der EAH vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

UFH Mai-Meeting 2021

10.05.2021

12 Dinge, die glückliche Menschen anders machen

5. Mai, 5 Grad am Morgen, Regen, Hagel und Sturm, und man ahnt es fast, mit Windstärke 5, der Frühling lässt sich bitten in diesem Jahr.

Was können also an einem solchen Tag die UnternehmerFrauen Schöneres tun als die angebotenen Glückszahlen anzunehmen und sich auf Einladung der IKK classic, vom Glück begünstigt, online zum Mai-Meeting zu treffen.

Die Humanbiologin Frau Dr. Sahler von der „Glücksfabrik“ gestaltete in ihrer besonnenen Art ein eindrucksvolles Seminar und fragte als Wissenschaftlerin folgerichtig zu Beginn: „Ob wir alle vom gleichen Glück sprechen?“ Glück ist nicht objektiv messbar und so erfasste sie in wenigen Sekunden über eine online-Umfrage die Begriffe, welche den UnternehmerFrauen zum subjektiven Wohlbefinden spontan einfallen. Ob sich unsere intuitiv benannten Aspekte in den 12 angekündigten Strategien wohl wiederfinden würden?

Eine internationale Meta-Studie zum „Glück“ führte zu den im Seminarverlauf vorgestellten 12 wesentlichen Punkten bzw. Strategien, wie z. B. Optimismus, Vergebung, Dankbarkeit….

Über eine Meditation führte uns Dr. Sahler die gesundheitsfördernde und glücklich machende Wirkung von Achtsamkeitsübungen und Spiritualität live vor.

Aufmerksamkeit zu verschenken macht uns selber glücklicher als sie geschenkt zu bekommen. Das Wahrnehmen des Anderen über ein Lächeln ist der einfachste, direkteste und schnellste Weg zum Glück. Glückliche Menschen leben neun Jahre länger!

Und neueste Erkenntnisse aus der Epigenetik zeigen, dass wir Menschen durch unser Verhalten Einfluss auf die Aktivität der vorhandenen Gene haben. Die äußeren Umstände bestimmen nur zu einem Zehntel unser Glücksempfinden, was bedeutet, das Glück lernbar und niemand zum Unglücklichsein geboren oder gar verdammt ist.

Die UFH NRW wählen ihren neuen Vorstand

05.03.2021

Am vergangenen Freitag kam der Landesverband NRW digital zu seiner 31. Mitgliederversammlung zusammen.

Frei nach dem Motto „Das etwas andere Jahr“ kamen die UnternehmerFrauen im Handwerk des Landesverbandes NRW am 05. März 2021 nicht wie geplant in Köln zusammen, sondern trafen sich digital zu ihrer diesjährigen Landesverbandstagung. 43 Teilnehmerinnen, unter ihnen auch die Bundesvorsitzende Heidi Kluth, ließen die Jahre 2019 und 2020 auf Einladung der Landesvorsitzenden Tatjana Lanvermann Revue passieren. Der Blick auf die beiden vergangenen Jahre könnte nicht unterschiedlicher, aber auch nicht eindrucksvoller sein. Das Jahr 2019 war geprägt durch eine Vielzahl interessanter Präsenzveranstaltungen wie dem ZDH Fachgespräch, dem IKK Gesundheitsforum oder auch dem Politischen Runden Tisch im Düsseldorfer Landtag. „Das Highlight in diesem Jahr war aber sicherlich der Bundeskongress der UFH in Billerbeck“, so Tatjana Lanvermann.

Im Jahr 2020 zeigte sich die Flexibilität und Modernität der UnternehmerFrauen in besonderer Weise. Nachdem die ersten Veranstaltungen, aufgrund der Einschränkungen durch das Covid-19-Virus, abgesagt wurden, trafen sich die UFH bereits im März zu ihrem ersten Online-Event. Mit kreativen Ideen wurden nicht nur geplante Präsenzveranstaltungen digital umgesetzt, auch das Corporate Design der UFH bekam 2020 einen frischen Anstrich. Mit neuem Logo, neuen Farben und neuem Leitspruch: „Mit Dynamik, Leidenschaft und Feingefühl zum Erfolg“ ging es ins Jahr 2021.

Neben der Jahresrechnung für 2019/2020, der Entlastung des Vorstandes und der Kassenführung, der Genehmigung des Haushaltsplans 2021 und der Satzungsänderung, lag der Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung auf den Neuwahlen des Vorstandes.

Einstimmig wurde Juana Bleker aus Bocholt zur 1. Vorsitzenden der UFH NRW gewählt und löst damit ihre Vorgängerin Tatjana Lanvermann aus Marbeck, die sich im Oktober diesen Jahres auf Bundesebene zur Wahl stellen lassen wird, ab. 1. stellvertretende Vorsitzende wird Jutta Monscheuer aus Solingen. Regina Dicke aus Wuppertal wird die Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen und kündigte an, sich neben der Außendarstellung insbesondere der Stärkung und dem Ausbau der Kommunikation zwischen den einzelnen Arbeitskreisen widmen zu wollen. Den Posten der Geschäftsführung übernimmt Undine Weiller aus Köln. Birgit Krüger aus Wuppertal wird sich wie bisher als Schriftführerin einbringen. Zudem wird Jutta Schmidt aus Duisburg fortan gemeinsam mit Christa Schneider aus Köln das Amt der Kassenprüferin übernehmen.

Emotional und sehr persönlich wurde es bei den Abschlussworten Tatjana Lanvermanns und Jutta Schmidts. Beide bedankten sich in ihren Reden für das entgegengebrachte Vertrauen, den starken Zusammenhalt und die familiäre Atmosphäre bei den UnternehmerFrauen. Jutta Schmidt mag allen Mitgliedern aus der Seele gesprochen haben, als sie ihren Dank an Tatjana Lanvermann richtete. Sie hob ihre hervorragende Führung, ihre Energie und Durchsetzungskraft, ihre Ideen und ihre Begeisterungsfähigkeit hervor. „Als Nachfolgerung von Tatjana trittst du in große Fußstapfen“, richtete sie ihre Worte abschließend an Juana Bleker.

Als neue Vorsitzende des Landesverbandes NRW bedankte sich Juana Bleker in ihrer Rede nicht nur für ihre Wahl und das damit entgegengebrachte Vertrauen, sie nahm zudem die Worte ihrer Vorrednerin auf und bedankte sich in einer ebenfalls sehr emotionalen und persönlichen Rede bei Tatjana Lanvermann für deren unermüdlichen Einsatz. Dabei verglich Sie ihre Vorgängerin mit der Dame, der stärksten Figur beim Schachspiel. Als Königin im Spiel sei sie große Schritte gegangen und habe viel bewegt. „Deine Persönlichkeit und menschliche Stärke prägen unser Netzwerk und du hast damit große Anerkennung erworben“, beendete Juana Bleker ihre Rede.

Achtsamkeit am Arbeitsplatz

28.08.2020

Statt im Jammertal Resort begrüßte Tatjana Lanvermann als Landesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk in NRW die Teilnehmerinnen zum Onlineseminar mit Frau Dr. Sahler von der Glücksfabrik. Das diesjährige IKK Gesundheitsforum bot zum Thema „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ ein interaktives Onlinemeeting an, organisiert durch die IKK classic. Achtsamkeit ist ein wichtiger Schlüssel für eine starke Resilienz.

In dem Vortrag von Frau Dr. Sahler zerlegt Sie das Wort Resilienz mit den Buchstaben in eigene Wörter, um darzustellen, was Resilienz ausmacht. Angefangen bei R wie Respekt mit dem Hinweis uns selbst zu respektieren und für Selbstachtung zu sorgen: „Ich sorge dafür, dass es mir gut geht“ steht ganz oben. Weiter geht es mit E wie Empathie, was auch heißt, Echos einer anderen Person in dir selbst wiederzufinden. Das bewusste Wahrnehmen von unseren Ritualen, wie z.B. Kaffee am Morgen, spiegelt unsere Achtsamkeit wider.

S wie Spaß, also Humor haben und auch mal über sich selbst lachen.

I wie Impulskontrolle und L wie Lösungsstrategien, um nicht den Fokus auf die Lösung zu richten und nicht auf das Problem.

Mit I wie Idole oder Leitfigur, der Eigenverantwortung, Neugier und Zugehörigkeit schließen sich die Eigenschaften der Resilienz, die wir zusammen erörtern und Frau Dr. Sahler uns dazu kleine Übungen interaktiv mit auf dem Weg gibt. Nun versuchen wir gestärkt uns den neuen Herausforderungen dieser aktuellen Zeit zu stellen und auf uns zu achten.

Gesellschaftsformen, die Vor- und Nachteile

November 2019

Bei unserem Arbeitskreis im November 2019 besuchte uns Frau Czulkies, zuständig für die Betriebswirtschaftliche Beratung der Handwerkskammer Düsseldorf.

In ihrem Vortrag versuchte Sie uns einen Überblick über die Gesellschaftsformen zu verschaffen. Die Kernbotschaft war: Die optimale Rechtsform gibt es nicht, jede hat Ihre Vor- und Nachteile. Sie stellt aber eine wichtige Weichenstellung dar.

Es gibt 3 Hauptformen, Einzelunternehmen, Personengesellschaft (GbR und OHG) und Kapitalgesellschaft (KG). Die Hauptkriterien zur Rechtsformwahl sind: Anzahl der Personen, Handelsregistereintrag, Eigenkapital, Haftungsrisiken, Geschäftsführung und Vertretung. Außerdem auch Kontrollrecht, Erfolgsbeteiligung, Firmierung und den Gründungs- und Verwaltungsaufwand. Weitere Kriterien sind die Außenwirkung (Image der Rechtsform), Steuerliche Auswirkungen, Nachfolgeregelung, handelsrechtliche Besonderheiten und Möglichkeiten der Finanzierung.

Frau Czulkies informierte, welche Rechtsformen es überhaupt gibt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt. Des weiteren sprach Sie die Haftungsrisiken bei den entsprechenden Rechtsformen an. Außerdem gab Sie uns Tipps wann eine Umwandlung der Rechtsform sinnvoll wäre und brachte einige Beispiele.

Pressemitteilung UFH-Bundeskongress in Billerbeck

18. Oktober 2019

Starke Frauen…#habenwir! Zum 31. Bundeskongress der UnternehmerFrauen im Handwerk waren am 18. Oktober 2019 mehr als 150 UnternehmerFrauen und Gäste nach Billerbeck ins Hotel Weißenburg gekommen.

Noch vor der offiziellen Veranstaltung am Nachmittag, hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich parallel in zwei Workshops in Sachen Instagram (bei der Unternehmerfrau und Unternehmerin Jessica Ryes Rodriguez aus Emsdetten) und Facebook (bei Jan Walden, Sales Manager bei der Firma oncliq in Münster) weiterzubilden. Denn bereits ein Jahr zuvor hatten die Frauen auf dem UFH-Bundesverband beschlossen, aktiver in den sozialen Netzwerken auftreten zu wollen. Viele Arbeitskreise und UnternehmerFrauen sind seitdem den beiden Netzwerken beigetreten.

Zur „Chefinnensache“ erklärte die UFH-Bundesvorsitzende Heidi Kluth es, mehr junge Frauen für das Handwerk zu begeistern und sich für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung stark zu machen. Es fehle an Auszubildenden, Gesellen und Meistern – an männlichen sowie an weiblichen. „Es fällt immer auf, wenn jemand über Dinge redet, die er versteht“ – lautete der diesjährige Spruch in der Einladung zum Kongress. Damit wollte Kluth darauf hinweisen, dass die Frauen im Handwerk mit Wissen punkten können und wollen. Sie betonte erneut, dass Handwerksbetriebe in ihrer eigentlichen Arbeit durch die Berge an Bürokratie gehindert würden. „Darum werden wir nicht müde, uns für den Bürokratieabbau stark zu machen,“ sagte Heidi Kluth.

Jede Unternehmerfrau kann reden – Impulsvortrag räumt mit Vorurteilen auf

Den Titel „Ich rede – Kommunikationsfallen und wie man sie umgeht“ hatte Kommunikationstrainerin und Speakerin Isabel García ihrem Impulsvortrag gegeben. Und leitete diesen spontan mit einer Gesangseinlage ein. Später erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass durch Singen Spannung und Aufregung vor einem Gespräch oder Vortrag abgebaut werden kann. „Andere können sich immer besser präsentieren und verkaufen als man selbst“, sagte García und räumte sogleich mit diesem und anderen Vorurteilen auf. Die Frauen nahmen die Beispiele aus ihren kleinen Anekdoten dankend an.

Preisverleihung „Unternehmerfrau des Jahres 2019“

Ein Höhepunkt des Abends war die alle zwei Jahre stattfindende Preisverleihung der „Unternehmerfrau des Jahres 2019“ von ‚handwerk magazin‘.

In diesem Jahr wurde Kerstin Hansmann, Inhaberin der Metall- und Betonbau Hansmann GmbH aus Guben, in der Kategorie „Selbständige Unternehmerfrau“ ausgezeichnet. Mit 19 Jahren hat Hansmann bereits den kleinen Handwerksbetrieb ihres Großvaters übernommen und führte ihn über den Mauerfall hinaus erfolgreich weiter. Mitte der 90-er Jahre änderte die Schneidewerkmechanikermeisterin und Betriebswirtin des Handwerks den Geschäftszweck und gründet die heutige Firma. Aktuell hat der Betrieb von Kerstin Hansmann, 53, über 80 Mitarbeiter und ist deutschlandweit aktiv. Ihre Unermüdlichkeit, ihr Engagement für ihre Mitarbeiter und ihr Gespür für Trends hob die Jury bei der Wahl der Preisträgerin besonders hervor.

Daniela Schleich von Die Lackiererei Schleich GmbH aus Marktheidenfeld wurde in der Kategorie „Mitarbeitende Unternehmerfrau“ geehrt. Die 44-Jährige hat eigentlich

Steuerfachangestellte gelernt. Doch als ihr Mann sie 2005 bittet, die Buchhaltung in seiner Autolackiererei zu übernehmen, kündigt sie und steigt in dem Handwerksbetrieb mit ein. Bei der Buchhaltung bleibt es nicht lange, schnell übernimmt Schleich mehr Verantwortung. Als ein Meister im Betrieb fehlt, beschließt sie, ihren Ausbildereignungsschein und anschließend ihren Meister zu machen. Sie absolviert die Prüfung mit Bravour, wird sogar in den Meisterprüfungsausschuss berufen. Der Drang nach Wissen und Biss bei der Umsetzung ihrer Vorhaben sowie ihre Kreativität bei der Suche nach Auszubildenden für den Betrieb betonte die Jury die Wahl der Preisträgerin.

Gemütlicher Ausklang mit musikalischem Dinner

Viel Zeit zum Austausch und Netzwerken hatten die aus allen Landesteilen angereisten UnternehmerFrauen am Abend bei einem musikalisch umrahmten Dinner. Denn die Kellner zogen kurzerhand ihr Mikrofon aus der Schürze und sangen – auch Wunschlieder der Damen, die zu später Stunde noch auf der Tanzfläche zusammenkamen.

Neues Gesicht in der UFH-Geschäftsstelle in Berlin

Auf der Mitgliederversammlung am Samstag wurde ein neues Gesicht vorgestellt: Miriam Schulze ist die neue Geschäftsführerin der UFH-Geschäftsstelle in Berlin. Am 1. November 2019 löst sie ihre Vorgängerin Dr. Anne Dohle ab, die seit 2005 beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für die UnternehmerFrauen zuständig ist. Die Gastgeberin der Veranstaltung und Vorsitzende des UFH-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Tatjana Lanvermann, zog ein positives Resümee aus dem Kongress: „Es war wirklich schön! Wir hatten im Vorfeld viele Ideen und waren voller Tatandrang bei der Umsetzung. Damit lagen wir offenbar genau richtig. Unsere Ideen wurden von den Frauen angenommen und mitgetragen. Das hat den Kongress in Billerbeck bereichert und mit Leben gefüllt. Mein Team und mich hat das sehr gefreut.“

Unternehmerfrauen im Handwerk tagen in Oberhausen unter dem Thema "MUT.Find ich gut"

22.03.2019

MUT. Find ich gut. So lautete das Motto der diesjährigen Landesverbandstagung der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) NRW, die am 22. März 2019 im Handwerkszentrum Ruhr in Oberhausen stattfand.

Die Vorsitzende des gastgebenden Arbeitskreises Mülheim – Oberhausen, Elke de Witt, begrüßte an die 100 Gäste und Mitglieder zu diesem 29. Landesverbandstag. An einer Talkrunde rund um die Themen Unternehmerfrau und Wirtschaftszweig Handwerk beteiligten sich anschließend unter der Moderation der Vorsitzenden des Landesverbandes UFH, Tatjana Lanvermann, die Bürgermeisterin der Stadt Oberhausen Elia Albrecht–Mainz, Gabriele Poth, Leiterin des Zentrums für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf sowie Jörg Bischoff, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Mülheim – Oberhausen.

Für rhythmische Unterhaltung sorgte die Trommlergruppe „Tam tam a fang“. Unbestrittener Höhepunkt der Veranstaltung war der Festvortrag zum Thema MUT. Find ich gut, für den der ausrichtende Arbeitskreis die Kabarettistin, Moderatorin, Schauspielerin und Regisseurin Gerburg Jahnke gewinnen konnte.

Am Nachmittag konnten interessierte Mitglieder bei sonnigem Wetter an einem vom Regionalverband Ruhr geführten Rundgang zum Thema „Allee der Industriekultur“ teilnehmen. Im Anschluss an eine kleine Kaffeepause vermittelte der Rentenversicherungsfachmann der Signal Iduna, Bernd Sarnow, Interessantes zum Thema „Versorgung im Alter“.

Die diesjährige Landesverbandstagung endete nach der traditionellen Mitgliederversammlung.

Bildnachweis:
v.l. Heidi Kluth (Bundesvorsitzende UFH), Birgit Krüger und Jutta Schmidt (UFH NRW Vorstand), Jörg Bischoff (KH Mülheim-Oberhausen), UFH AK Mülheim-Oberhausen
vorne v.l. Tatjana Lanvermann Borken ( UFH NRW Vorsitzende), Elia Albrecht–Mainz (Bürgermeisterin Stadt Oberhausen), Bernd Sarnow (Signal Iduna), Elke de Witt (UFH AK Mülheim-Oberhausen), Juana Bleker (UFH NRW Vorstand), Gabriele Poth (HWK Düsseldorf), UFH AK Mülheim-Oberhausen

Unternehmerfrauen im Handwerk aus NRW bei der IHM in München mit Ehrengast Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

15.03.2019

(UFH/ZDH) „Frauen im Handwerk: Zukunft gestalten“ - unter diesem Motto fand am 15. März 2019 bereits zum dritten Mal die Fachtagung des Bundesverbandes der UnternehmerFrauen im Handwerk (UFH) im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse (IHM) 2019 statt. Auf der Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Handwerksmessen, der Signal Iduna und der IKK classic stellten hochkarätige Referenten heraus, in welchem Umfang Frauen zum Erfolg der Handwerksbetriebe beitragen, und wie ihre Stellung in der Handwerksorganisation gestärkt werden kann.

Besonderer Ehrengast war in diesem Jahr Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Sie dankte in ihrem Grußwort den Unternehmerfrauen im Handwerk für ihr Engagement im Ehrenamt und ihre Leistungen in den Handwerksunternehmen.

„Aktuell geht es dem Handwerk so gut wie lange nicht mehr. Viele der Auftragsbücher sind voll. Die Zahl der Auszubildenden im Handwerk nimmt zu. Und die Leistungen der Frauen in den Unternehmen, im Wirtschaftsbereich Handwerk insgesamt und auch in der Handwerksorganisation sind sehr viel sichtbarer geworden“, stellte die UFH-Bundesvorsitzende Heidi Kluth fest.

„Die Unternehmerfrauen sind ein unverzichtbarer Partner für das Handwerk“, erklärte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). „Sie gehören in den Betrieben zu den Leistungsträgern und tragen auf allen Ebenen zum wirtschaftlichen Erfolg

der Handwerksbetriebe bei. Das bringen wir auch im Rahmen unserer Imagekampagne zum Ausdruck. Weiterhin setzen sich die Unternehmerfrauen bei ihrer politischen Arbeit gemeinsam mit der Handwerksorganisation erfolgreich für notwendige Reformen ein“, würdigte Wollseifer die Leistungen der Unternehmerfrauen.

Mit ihrem Vortrag „Siege entstehen im Kopf – mit Motivation im Team zum Erfolg“ gab weiterhin Verena Bentele, Coach und Weltbehindertensportlerin und Präsidentin des Sozialverbandes VdK, wichtige Impulse für die Arbeit im Unternehmen.

Auch neue Möglichkeiten für die Arbeit des Bundesverbandes der UnternehmerFrauen im Handwerk wurden während der Veranstaltung auf den Weg gebracht. Live wurde im Rahmen der Tagung die neue UFH- Fanpage bei Facebook gestartet. Dies ist Teil eines Programmes des Verbandes, das unter der Leitidee „Haben wir“ steht und bis ins Jahr 2020 für die Mitglieder neue Möglichkeiten zum Netzwerken und zur Mitgliedergewinnung vorsieht.

Im Rahmen einer Talkrunde tauschten sich dann die UFH- Bundesvorsitzende Heidi Kluth, ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und Andreas Ehlert, Präsident des Handwerkstages Nordrhein-Westfalen, über die Maßnahmen aus, die das Handwerk erfolgreich machen. Wichtige Themen sind hier unter anderem die Stärkung der dualen Ausbildung, die Novelle der Handwerksordnung sowie der Abbau der Bürokratiebelastungen für die Betriebe.

Wie Heidi Kluth bei der Talkrunde ankündigte, wollen die Unternehmerfrauen künftig zur Chefinnensache machen, mehr junge Frauen für das Handwerk zu gewinnen. „Es soll deutlich werden: Im Handwerk sind die jungen Frauen richtig, und zwar in der ganzen Bandbreite der handwerklichen Berufe.“

Mehr als 350 Teilnehmerinnen konnte die UFH-Fachtagung 2019 verbuchen – eine Ermutigung, diese Veranstaltung auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.

Bildnachweis:
UFH Bundesvorsitzende Heidi Kluth mit Frauen aus NRW, Präsident ZDH Hans Peter Wollseifer, Präsident des Handwerkstags NRW Andreas Ehlert

Sponsoren für den UFH Landesverband NRW