Über uns

Wir, der Landesverband Unternehmerfrauen im Handwerk NRW e. V. sind eine handwerks- und frauenpolitische Interessenvertretung von unternehmerisch aktiven Frauen, die innerhalb des Handwerks im Berufsleben stehen.

Wir sind:

Unternehmerinnen, Teilhaberinnen, Ehefrauen, Partnerinnen oder Angestellte im eigenen bzw. Familienbetrieb.

Wir vertreten:

die Interessen der Unternehmerfrauen in der Öffentlichkeit und in den Handwerksorganisationen

Wir fördern:

die betriebswirtschaftliche und persönliche Weiterbildung der Unternehmerfrauen im Handwerk.

Wir unterstützen die Arbeitskreise in NRW

  • bei Gründungen
  • durch Erfahrungsaustausch
  • durch Empfehlung und Vermittlung von Referenten
  • regelmäßige Informationen
  • Wissensvermittlung über Vereinsrecht und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dialoge mit den Handwerksorganisationen und Politikern
  • jährliche Verbandstagungen
  • Präsentationen auf geeigneten Veranstaltungen landesweit.

Der Vorstand

Juana Bleker
1. Vorsitzende

Tel.: 02871 9910716
juana.bleker@ufh-nrw.de

Jutta Monscheuer
2. Vorsitzende

Mobil: 0151 414 22 11 3
jutta@monscheuer.com

Undine Weiller
Geschäftsführerin

Mobil: 0179 1069691
undine.weiller@ufh-koeln.de

Regina Dicke
Presse- und Medienbeauftragte

Tel.: 0202-313355
dicke@ufh-wuppertal.de

Tatjana Lanvermann
Landesvorsitzende

Tel.: 02867 9744 18
Fax: 02867 9744 44
tatjana@lanvermann.de

Julia Enders
2. stellvertretende Vorsitzende / Pressebeauftragte

Tel.: 02293 9086036
j.enders@schlosserei-wehner.de

Jutta Schmidt
Geschäftsführerin

Tel.: 0203 553335
Fax 0203 558529
jutta.schmidt@hotmail.com

Birgit Krüger
Schriftführerin

Tel.: 0202 420303
krueger@ufh-wuppertal.de

Historie

Der Landesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk NRW e.V. wurde 1990 von Monika Oswald und sechs weiteren engagierten mitarbeitenden Ehefrauen in Iserlohn gegründet.

Von 2002-2011 führte Karin Peters den UFH Landesverband NRW.

Der Landesverband, heute vertreten durch Juana Bleker, vertritt die Interessen von fast 700 Mitgliedern in über 20 Arbeitskreisen und ist eng durch die Mitgliedschaft im Nordrhein-Westfälischen Handwerkskammertag in das handwerkspolitische Geschehen in Nordhein-Westfalen eingebunden.

Ein wichtiges Ziel neben der Weiterbildung ist die Vernetzung mit anderen Frauenverbänden im In- und Ausland, vor allem auf europäischem Gebiet.

Die Unternehmerfrauen im Handwerk haben sich inzwischen zu einem „Qualitätsmerkmal“ entwickelt, das in Klein- und Mittelbetrieben nicht mehr wegzudenken ist.

Unsere Mitglieder engagieren sich nicht nur im Betrieb, sondern auch auf vielfältige Weise in sozialen und schulischen Bereichen.

Unser Ziel ist ein flächendeckendes Netz von Arbeitskreisen, in denen sich mitarbeitende Ehefrauen/Partnerinnen aus Handwerksbetrieben zum Vorteil ihres Betriebes weiterbilden, aber auch, um die Ideen und Ziele des Handwerks und seiner Organisation weiterzutragen.

Nur gemeinsam sind wir stark!

Historie

Als gelernte „Steuerfachkraft in wirtschafts- und steuerberatenden Berufen“ ärgerte sich Monika Oswald schon viele Jahre darüber, dass sie als junge UnternehmerFrau, welche gemeinsam mit Ihrem Mann 1977 einen Elektrotechnikhandwerksbetrieb gegründet hatte, kaum gesellschaftliche Anerkennung fand, dass sie nicht zu Innungsversammlungen oder sonstigen Fachveranstaltungen zugelassen war und besonders, dass es für sie, die immer auf der Suche nach Weiterbildungs-möglichkeiten war, keine einzige Fortbildung speziell für Frauen im Handwerk gab.

So ergriff sie, ganz Unternehmerin, die Initiative und gründete 1988 mit 20 Kolleginnen aus Iserlohn und Umgebung den ersten Arbeitskreis für UnternehmerFrauen im Handwerk NRW im Märkischen Kreis und wurde zur Vorsitzenden gewählt.

Am 16. Mai 1990 war es dann auch überregional soweit:

UnternehmerFrauen aus verschiedenen Städten gründeten in der Kreishandwerkerschaft Iserlohn mit Unterstützung des damaligen Hauptgeschäftsführers Herrn G. Buschhaus, sicher einer der Fortschrittlichsten seiner Zeit, den Landesverband UFH NRW:

"Anfangs sprach man in der Öffentlichkeit und in den Handwerksorganisationen von einem „Kaffeekränzchen“ oder von den Emanzen im Handwerk. Doch schnell wurde erkannt, dass wir davon weit entfernt waren und nicht nur die Unternehmerfrauen und die Betriebe von der Arbeit der AK profitierten, sondern das gesamte Handwerk." (Monika Oswald, 1. Vorsitzende 1990 - 2002)

Auf die spannende Zeit der ersten Jahre und das große ehrenamtliche Engagement der Gründerinnen beim Aufbau der Organisation folgte eine Gründungswelle von weiteren UFH-Arbeitskreisen und auch Landesverbänden in immer mehr Bundesländern, sogar im Osten wurde nach dem Fall der Mauer dieses Modell der „Hilfe zur Selbsthilfe“, wie Monika Oswald es 25 Jahre später nannte, übernommen.

Die Statements der nachfolgenden, ehemaligen Vorsitzenden Karin Peters (2002 – 2011, AK Essen) und Tatjana Lanvermann (2011 – 2021, AK Borken) haben sich entsprechend verändert und zeugen von erarbeitetem und erreichtem Selbstbewusstsein: die UnternehmerFrauen im Handwerk haben sich etabliert.

Machen Sie sich selbst ein Bild, lassen Sie die Geschichte wieder aufleben und klicken oder wischen Sie sich durch dieses „Sway“:

Sway-Präsentation folgt in Kürze!

25 Jahre erfolgreiche Verbandsarbeit haben den Grundstein für unsere Zielsetzung gelegt.

Dreh- und Angelpunkt unserer Aufgabenstellung in unserern Betrieben ist die moderne Betriebsführung. Die Arbeit in einem Handwerksbetrieb ist für viele die Unternehmerfrauen mittlerweile zu einem Full-Time-Job geworden.

Als „Multi-Tasking-Talent“ meistert sie eine Vielzahl von Aufgaben:
Büroorganisation, Personalmanagement und Personalführung, Finanz- und Lohnbuchhaltung, Einkauf, Auftragsabwicklung, Bankverkehr, Public Relation, Werbung, und vieles mehr.

Die Anforderungen steigen: Managerinnen sind zukünftig gefragt- die Unternehmerfrau wird mehr zur Co-Pilotin des Handwerksmeisters und des Chefs.

Unsere einmal im Jahr stattfindenden Landesverbandstagungen, Arbeitskreis-Leiterinnen-Treffen, Seminare und Aktionstage haben den Zusammenhalt der Arbeitskreise und Mitglieder gefördert und unsere Vereinigung in der breiten Öffentlichkeit und in den Handwerksorganisationen bekannter gemacht.

Durch unsere gemeinsame Arbeit und eine entsprechende Selbstdarstellung haben wir eine weitaus größere Anerkennung der Tätigkeit von Frauen im Handwerk erreicht, als es in früheren Jahren der Fall war.

Ein vom Landesverband mit initiiertes maßgeschneidertes Bildungskonzept speziell für Frauen im Handwerk ist Bestandteil des Fortbildungsangebots der Handwerkskammern.

Diese Ziele sind hochgesteckt, aber durchaus realistisch!

  • durch Fortbildungsmaßnahmen qualifizieren,
  • Ideen geben für ein zukunftsorientiertes Berufsbild,
  • die Unternehmerfrau in ihrer Position als Führungskraft stärken und
  • Frauen im Handwerk stärker in Entscheidungen in Handwerk und Politik einbinden.

Warum wir die Schachfiguren als Symbol nutzen:

Wer die Regeln im Schach und die Bedeutung der Figuren kennt, kann sich sicher auch mit der Dame identifizieren, welche die Unternehmerfrau darstellen soll.

Für alle Schach-Laien hier ein kleiner Ausflug in das Regelwerk des Schachs: Die Dame ist die stärkste Figur in einem Schachspiel. In der Praxis ist sie im Zusammenspiel mit Turm, Springer und Läufer eine starke Angriffsfigur. Sie darf auf jedes freie Feld in jede Richtung ziehen und vereint somit die Wirkung sowohl eines Turms als auch die eines Läufers in sich. Damit ist die Dame eine sehr wendige Figur. Die Dame ist ungefähr so viel wert wie zwei Türme oder drei Leichtfiguren oder neun Bauern. Das Schachspiel kommt ursprünglich aus dem Persischen. Hier wurde diese Figur als Vasir, königlicher Berater und Hofstratege (Wesir) bezeichnet. Im Mittelalter wurde die Gangart der Figur erweitert und der Name im europäischen Sprachraum in „Dame“ oder „Königin“ abgewandelt. Im englischen Sprachraum hat man bis heute an der Bezeichnung „Queen“ festgehalten. Die Königin sitzt im Palast neben dem König, auf dem Schachbrett stehen die beiden Figuren ebenfalls nebeneinander.

Im übertragenen Sinne steht die Dame also für die starke Unternehmerfrau an der Seite des Chefs. Wer sich genauer mit dem Schach auskennt, weiß auch, dass sich der König im Verhältnis zur Dame (Queen) sich nur mit kleinen Schritten und im kleinen Umfeld fortbewegen kann.