Der Arbeitskreis Remscheid

Wir sind ein Netz

von engagierten und bildungsinteressierten Frauen aus allen Branchen des Handwerks im Kreis Borken.

Wir sind selbstständige

und mitarbeitende Unternehmerehefrauen, Partnerinnen, Familienangehörige und Führungskräfte und auch selbstständige Unternehmerinnen.

Wir vermitteln Wissen

durch Weiterbildung und Qualifizierung in Seminaren und Fachvorträgen durch ausgesuchte Referenten und Fachleute.

Wir zeigen Kompetenz

durch Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.

Wir leben Kommunikation

bei vielfältigen Gelegenheiten.

Kontakt

Sie möchten Mitglied bei uns werden oder haben Fragen zum Arbeitskreis Remscheid? Schreiben Sie an Gusti Eppels unter

ganguin-remscheid@t-online.de

Jahresprogramm

08.01.2020
Mitpreisbremse aus Sicht der Vermieter

Haus und Grund

12.02.2020
Mitgliederversammlung mit Wahlen

Pflege von Angehörigen, Leistungen der Pflegekasse, IKK-Classic 

11.03.2020 
Wo ist das Wölkchen? Die Cloud unfassbar??

Tobias Werthwein, Beauftragter für Innovation und Technologie HWK Düsseldorf

verschoben nach 2021

08.04.2020 
Positive Psychologie

Gut mit sich umgehen

verschoben nach 2021

13.05.2020
Umweltfreundlicher Betrieb

Dipl.-Ing. Peter Scharfenberg, Handwerkskammer Umweltzentrum Rhein Ruhr

verschoben nach 2021

17.06.2020
Notfallkoffer

(Gemeinschafts-veranstaltung mit Solingen und Wuppertal)

Ingrid Czulkies, Unternehmensberaterin HWK Düsseldorf

08.07.2020
Wissenslücken Führerschein

Sicher ankommen mit dem Auto, Rad oder zu Fuß

Fahrschule

11.08.2020
Sommertreff 

(Besichtigung)

09.09.2020

Berufsgenossenschaft Leistungen und Pflichten der Unternehmer

Lars Motzkau BG Bau Fachabteilung Prävention

14.10.2020
Digitaler Nachlass, Vor und Nachteile der Digitalisierung

Jochen Luckhaus, IQUASRAT Wuppertal, Rechtsanwalt Christoph Strieder

11.11.2020
Wie finde ich die richtigen Worte? 

Business Etikette

09.12.2020
Jahresabschluss

Weihnachtsfeier

Infos

Die Cloud unfassbar?

März 2020

An unserem Arbeitskreis im März durften wir Herrn Werthwein, Beauftragter für Innovation und Technologie, von der Handwerkskammer Düsseldorf bei uns begrüßen.

Eine Cloud hat viele Gesichter, Datenzentren, der Zugang bzw. die Verbindung von PC-Tablet-Smartwatch, der Zugang zum Browser oder App oder eine Private Cloud (Außer Haus). Die Cloud dient als Datenspeicher (z. Bsp. Dropbox), als Rechenkapazität oder Datenauswertungen. Daten- zentren laufen auf großen Servern bzw. viele sogenannte „Virtuelle Maschinen“, die jeweils wie ein eigener unabhängiger Rechner auftreten. Wo es diese Zentren überall gibt kann man sich auf einer Karte ansehen www.datacentermap.com.

Es gibt viele unterschiedliche „Wolkige Begriffe“ wie z. Bsp. Public Cloud (für alle öffentlich zugänglich), Private Cloud (für Unternehmen und Privatpersonen), Business Cloud (Angebote die sich an Unternehmen richten), Community Cloud (Nutzerkreis tut sich zusammen), Hybrid Cloud (Mischung aus Private und Public Cloud) oder die Multi Cloud (mehrere Cloud-Angebote miteinander verknüpft und gebündelt).

Eine Cloud bringt einige Vorteile mit sich wie die Synchronisierung, Abgeben von Verantwortung, Verfügbarkeit, Updates, Virenschutz, Backups, Zugangssicherheit, Skalierbarkeit und Flexibilität. Aber wie immer gibt es auch Nachteile wie Kosten, Abhängig vom Netzzugang und Anbieter sowie nicht im eigenen Zugriff. Man sollte für sich selber einen Auswahlprozess hinsichtlich einer Externen oder einer Eigenbetriebenen Cloud führen. Es gibt einige Sicherheitsvorgaben (BSI Kriterienkatalog) die bei einer Eigenbetriebenen Cloud eingehalten werden müssen ebenso greift auch hier die GoBD.

Eine Übersicht von Cloudspeichermöglichkeiten findet man bei https://trusted.de/cloud-speicher.

Vielen Dank an Herrn Werthwein für diesen Aufschlussreichen Abend.

Vortrag der IKK-classic auf unserer Mitgliederversammlung zum Thema Voraussetzung von Pflegegraden und Leistungen der Pflegekasse

Februar 2020

Frau Eppels begrüßte Frau Claudia Sandmann, Frau Ailyn Westkämper-Ziegan und Frau Marie Mara Woithe von der IKK classic sowie alle Mitglieder und Ehrengäste.

Unser Thema war diesmal die Voraussetzungen für den Pflegegrad und welche Leistungen der Pflegekasse in Anspruch genommen werden kann. Mit Stand 2017 war festzustellen das es bei der IKK classic 72,70 Millionen Versicherte gab und davon 3,30 Millionen Pflegebedürftig sind. Davon befinden sich 76% in der ambulanten und 24% in der stationären Pflege. Insgesamt wurden

35,50 Milliarden Euro Leistungsausgaben getätigt, darauf entfallen 20,80 Milliarden auf den ambulanten und 14,70 Milliarden auf den stationären Bereich. Die Betragseinnahmen betrugen insgesamt 36,10 Milliarden Euro. Soviel zu den Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung.

Pflegebedürftig im Sinne des SGB XI sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen.

Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.

Die Ermittlung des Grades der verbliebenen Selbständigkeit wird in acht verschiedenen Modulen unter Berücksichtigung der somatischen, psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen durchgeführt. Die Gesamtpunktzahl aus den ersten sechs Modulen dienen als Grundlage für die Eingruppierung im Pflegegrad. Die Module 7 und 8 sind nicht Teil der Bewertung.

Nach Eingang des Erstantrags wird ein Beratungsangebot zu den Leistungen der Pflegeversicherung der Krankenkasse angeboten, alternativ dazu kann ein Beratungsgutschein ausgestellt werden.

Neben dem MDK kann auch ein externer Gutachter die Pflegebedürftigkeit feststellen. Man hat Anspruch auf die Übermittlung des Gutachtens sowie gesonderter Empfehlungen. Zwischen der Antragstellung und dem schriftlichen Bescheid durch die Pflegekasse an den Versicherten dürfen max. 25 Arbeitstage liegen.

Jedem Pflegegrad unterliegen bestimmte Leistungen die in Anspruch genommen werden können.

Bei Pflegegrad 1 kann zum Beispiel ein Angehöriger einen Pflegekurs besuchen. Nur bei Pflegegrad 2 bis 5 bekommt man Pflegegeld. Bei allen Pflegegraden bekommt man einen Entlastungsbetrag für nachgewiesene Kosten zum Beispiel für Pflegedienste. Die Leistungsbeträge sind je Pflegegrad in der Höhe begrenzt, unterscheiden sich aber in Pflegegeld, Sachleistung, Teilstationäre und Vollstationäre Pflege.

Wenn ein Familienangehöriger, Freunde oder Nachbarn jemanden Pflegen haben auch diese ab Pflegegrad 2 Anspruch auf Pflegegeld. Eine Kombination von Pflegesachleistung und Pflegegeld ist grundsätzlich möglich.

Frau Sandmann hat uns noch viele weitere Begrifflichkeiten und Leistungen erläutert welche hier aufzuführen zu viel wäre, da dieses Thema sehr umfangreich war.

Für alle war es sehr aufschlussreich und am Ende hat sich Frau Eppels im Namen des Arbeitskreises für die Teilnahme bedankt.

1. Arbeitskreisabend mit informativen Einblick über Mietverträge

Januar 2020

Der 1. Arbeitskreisabend im neuen Jahr war mit 10 Teilnehmerinnen gut besucht. Frau Alexandra Kauran von Haus & Grund Remscheid gab uns einen informativen Einblick über Mietverträge und die Möglichkeiten der Mieterhöhungen. Die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558 BGB muss 12 Monate unverändert sein und in Textform mit der Begründung auf den Mietspiegel, oder von 3 Vergleichswohnungen oder einem Mietgutachten dem Mieter zugestellt werden. Der Mieter muss zum Ablauf des übernächsten Monats der Erhöhung zustimmen. Außerdem gibt es die Möglichkeit wegen Modernisierung zu erhöhen.

Es gibt auch die Indexmiete nach § 557b BGB. Voraussetzung ist die Vereinbarung im Mietvertrag, die Mieterhöhung ist in Textform dem Mieter mitzuteilen, er muss nicht zustimmen, die Erhöhung ist gültig ab dem übernächsten Monat. Dann gibt es noch die Staffelmiete nach § 557a BGB. Voraussetzung ist auch hier eine schriftliche Vereinbarung im Mietvertrag oder zu einem späteren Zeitpunkt, die Häufigkeit der Staffeln ist unbegrenzt, zwischen jeder Staffel muss mind. ein Jahr liegen, es ist kein Erhöhungsschreiben notwendig, der Mieter muss nicht zustimmen, Ganz wichtig ist der SolvenzCheck, den Haus & Grund vor Abschluss eines Mietvertrages seinen Mitgliedern anbietet.

Die Mitgliedschaft bei Haus & Grund ist für alle Eigentümer empfehlenswert. Es ist deren Aufgabe, Beratungen und Hilfe im Zusammenhang mit der Verwaltung des eigenen Grundbesitzes zu geben. Herzlichen Dank an Frau Kauran für den interessanten Abend. #habenwir

remmscheid-november-2019

Gesellschaftsformen, die Vor- und Nachteile

November 2019

Bei unserem Arbeitskreis im November 2019 besuchte uns Frau Czulkies, zuständig für die Betriebswirtschaftliche Beratung der Handwerkskammer Düsseldorf. In ihrem Vortrag versuchte Sie uns einen Überblick über die Gesellschaftsformen zu verschaffen. Die Kernbotschaft war: Die optimale Rechtsform gibt es nicht, jede hat Ihre Vor- und Nachteile. Sie stellt aber eine wichtige Weichenstellung dar.

Es gibt 3 Hauptformen, Einzelunternehmen, Personengesellschaft (GbR und OHG) und Kapitalgesellschaft (KG). Die Hauptkriterien zur Rechtsformwahl sind: Anzahl der Personen, Handelsregistereintrag, Eigenkapital, Haftungsrisiken, Geschäftsführung und Vertretung. Außerdem auch Kontrollrecht, Erfolgsbeteiligung, Firmierung und den Gründungs- und Verwaltungsaufwand. Weitere Kriterien sind die Außenwirkung (Image der Rechtsform), Steuerliche Auswirkungen, Nachfolgeregelung, handelsrechtliche Besonderheiten und Möglichkeiten der Finanzierung.

Frau Czulkies informierte, welche Rechtsformen es überhaupt gibt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt. Des weiteren sprach Sie die Haftungsrisiken bei den entsprechenden Rechtsformen an. Außerdem gab Sie uns Tipps wann eine Umwandlung der Rechtsform sinnvoll wäre und brachte einige Beispiele.

Der Vorstand

Gusti Eppels
Vorsitzende und Geschäftsführerin

Tel: 0 21 91 / 72 52 4

ganguin-remscheid@t-online.de

Silke Frischemeier
1. Stellvertreterin und Schriftwartin

Tel.: 0 20 2 / 75 20 12

info@parkett-frischemeier.de

Katja Hilbeck-Langenberg
2. Vertreterin

Tel.: 0 21 95 / 59 97 12

dirklangenberg@gmx.de

Mitglieder

Name
Firma
E-Mail
Athaus Renate
Althaus Kanaltechnik
info@althaus-kanaltechnik.de
Becker Gerda
ge7be@t-online.de
Bendowski Wera
Sanitär Heizung Elektro moderne Energie Reinhold Bendowski
bendowski@telebel.de
Bergmann Doris
Richard Bergmann gmbH Heizung Sanitär Elektro
r.bergmann@richard-bergmann.de
Bösler Heike
Egon Siebert GmbH GF E. Bösler Heizung Sanitär
heike.boesler@egon-siebert.de
Dörschler Hannelore
Dörschler GmbH Sanitär Heizungstechnik Klima
info@doerschler.de
Eisenach Frauke
Eisenach Dentaltechnik
dirk.eisenach@t-online.de
Eppels Gusti
ganguin-remscheid@t-online.de
Frischemeier Silke
Parkett Frischemeier
info@parkett-frischemeier.de
Herbers Susanne
Frank Herbers Sanitär Heizung
f.herbers@t-online.de
Hessenbruch Susanne
Gebäudereinigung WEGE GmbH & Co. KG
info@werge-rs.de
Hilbeck-Langenberg Katja
Dirk Langenberg Landschaftsbau
dirklangenberg@gmx.de
Lüdorff Janine
Gebäudereinigung Schneider, Inh. J. Lühdorf
j.luedorff@schneider-rs.de
Noll-Baues Uschi
Hotel Noll Remscheid
noll-baues@gmx.de
Sablotny Karin
Schreinerei Sablotny
karin@schreinerei-sablotny.de
Stöter Petra
Michael Stöter Malermeister
mail@maler-stoeter.de
Tutkun Aynur
Haar-Time Inh. A. Tutkun
AynurTutkun@t-online.de
Vogt Birgit
Dirk VogtSanitär Heizung
info@sanitaer-vogt.de

Historie

Die Remscheider Unternehmerfrauen wurden am 26. März 1991 von der Kreishandwerkerschaft Remscheid mit 9 Ehefrauen gegründet. Unsere Mitglieder engagieren sich nicht nur im Betrieb, sondern auch auf vielfältige Weise in sozialen und schulischen Bereichen. Unser Ziel ist ein flächendeckendes Netz von Arbeitskreisen, in denen sich mitarbeitende Ehefrauen/Partnerinnen aus Handwerksbetrieben zum Vorteil ihres Betriebes weiterbilden, aber auch, um die Ideen und Ziele des Handwerks und seiner Organisation weiterzutragen.

Nur gemeinsam sind wir stark!

Von 1991 führt Gusti Eppels die Remscheider Unternehmerfrauen im Handwerk.

2001 fand anlässlich unseres 10 Jährigen Bestehens der Landesverbandstag über 2 Tage in Remscheid statt.

2001 werden Studienfahrten mit Partnern und Gästen über 1 oder 2 Tage angeboten.

9. April 2014 wird die Eintragung ins Vereinsregister vorgenommen

2016 zum 25 jährigen Bestehen findet ein eintägiger Landesverbandstag in Remscheid statt.

Strategie

Wir vermitteln Wissen durch Weiterbildung und Qualifizierung in Seminaren und Fachvorträge durch ausgesuchte Referenten und Fachleute zu Themen wie:

  • Personalmanagement
  • Arbeitsrecht und Arbeitsschutz
  • Marketing und Internetaufritt
  • Büroorganisation und EDV
  • Kaufmännisches Recht und Controlling
  • Steuerfragen und Versicherungen
  • Finanzierungskonzepte
  • Selbständigkeit und Altersvorsorge

Wir zeigen Kompetenz durch Förderung der Persönlichkeitsentwicklung

  • Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden
  • Vertretung der Interessen des Betriebes in der Öffentlichkeit
  • Stärkung der Unternehmerfrau als Führungskraft
  • Vermittlung von wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen

Wir leben Kommunikation bei vielfältigen Gelegenheiten

  • Informations- und Erfahrungsaustausch in persönlichen Gesprächen
  • Dialog und Umgang mit Behörden und Banken
  • Lobbyarbeit auf regionaler Ebene.

Unsere Partner