Der Arbeitskreis Wuppertal

Wir sind ein Netz

von engagierten und bildungsinteressierten Frauen aus allen Branchen des Handwerks in Wuppertal.

Wir sind selbstständige

und mitarbeitende Unternehmerehefrauen, Partnerinnen, Familienangehörige und Führungskräfte und auch selbstständige Unternehmerinnen.

Wir vermitteln Wissen

durch Weiterbildung und Qualifizierung in Seminaren und Fachvorträgen durch ausgesuchte Referenten und Fachleute.

Wir zeigen Kompetenz

durch Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.

Wir leben Kommunikation

bei vielfältigen Gelegenheiten.

Kontakt

Sie möchten Mitglied bei uns werden oder haben Fragen zum Arbeitskreis Wuppertal? Schreiben Sie an Birgit Krüger unter

krueger@ufh-wuppertal.de

Jahresprogramm

22.01.2020: Jahreshauptversammlung mit Wahlen

19:00 Uhr: Restaurant Zur Alten Bergbahn, Sachsenstr. 2

07.02.2020: Destillerie & Brennerei Habbels

17:00 Uhr: Gevelsberger Str. 127, 45549 Sprockhövel

11.03.2020: Die Straßenverkehrsordnung aus heutiger Sicht

19:00 Uhr: Fahrschule Hütz Birnbaum, Wichlinghauser Str. 96

20.03.2020: Landesverbandstagung, Thema „No limits“

11.00-18.00 Uhr: Wie schaffe ich meine Ziele, Handwerkskammer Köln

23.04.2020: „Stress ade“ Gemeinsam mit UFH Solingen

18:00 Uhr: Kreishandwerkerschaft und der IKK classik

24.04.2020: Besuch Flughafen Düsseldorf

14:30 Uhr, Besuch Flughafen Düsseldorf

06.05.2020: Maimeeting, Rhetorikseminar Teil 2

10:00-16:30 Uhr: IKK classik Düsseldorf

27.05.2020: Einführung in die Kneipp-Gesundheitslehre

19:00 Uhr: Kulturschmiede e.V., An der Hütte 3

17.06.2020: Notfallmanagement-Wenn der Chef-die Chefin ausfällt

19:00 Uhr: Gemeinschaftsveranstaltung mit UFH, Remscheid und Solingen, Cafe Hellwig, Wallburgstr. 46, 42857 Remscheid

19.06.2020: 25Jahre UFH Wuppertal Jubiläumsempfang

11.00 Uhr: Kreishandwerkerschaft, Hofkamp 148

20.06.2020: Jubiläumsfeier

17.00 Uhr: Internationales Evangelisches Tagungszentrum, Missionsstr. 9

15.07.2020: Erfahrungsaustausch

19:00 Uhr, Erfahrungsaustausch

15.08.2020: Rundgang durch Beyenburg mit Besichtigung der Klosterkirche

14.00 Uhr: Rundgang durch Beyenburg mit Besichtigung der Klosterkirche

28.08.2020: IKK Gesundheitsforum, Thema Faszien und Achtsamkeit im Führungsaltag

10:00-17:00 Uhr: Hotel Jammertal Datteln-Ahsen

15.09.2020: Zaubersalon

19:00 Uhr: Börse, Wolkenburg 100

16.-17.10.2020: Bundesverbandstagung in Magdeburg

Bundesverbandstagung in Magdeburg

28.10.2020: Aktuelles betriebliches Thema

Aktuelles betriebliches Thema

04.11.2020: Novembertreff

16:00-18:00 Uhr: Betriebsbesichtigung Firma Hund Bocholt

28.11.2020: Jahresabschluss

17:00 Uhr: Kochen mit Monica Cleff, kath. Familienbildungsstätte, Bernhard-Letterhaus-Str. 8

Infos

Stadtteil der Grenzgänger: Beyenburg

August 2020

Ordensbruder Dirk Wasserfuhr und "seine" Beyenburger Kirche Maria Magdalena waren gleich zweimal bei unserem Ausflug im wahrsten Sinne des Wortes für uns UnternehmerFrauen da!

Pünktlich zu unserem Sommertreffen mit unseren Ehemännern öffnete nach wochenlanger Trockenheit der Himmel alle Schleusen und wir Handwerker fanden Zuflucht vor dem strömenden Regen in der eindrucksvollen Beyenburger Klosterkirche

Unser Stadtführer Herr Khan begann seine Führung spontan an diesem für Beyenburg so zentralen Ort, denn dieser war über Jahrhunderte eine beliebte Zwischenstation für Pilger und Händler aus aller Herren Länder. Und ein Feuerwerk an Informationen sollte folgen, das Herr Khan zur Geschichte dieses besonderen Wuppertaler Ortsteiles für uns parat hat. Lebendig und authentisch, immer wieder gespickt mit historischen Anekdoten und geschichtlichen Fragen an uns erlebten wir dann eine kurzweilige Führung….. "behufs" der Orte und Begriffe wie „der Bilstein“, der „Rentmeister“, die „Schaffstaler“, die „Fischbauch“-Eisenbahnbrücke, die Pferdewechselstation, das Wegegeld, das Napoleonstor und scheinbar unendlich vielen mehr, welche uns Beyenburg und seine Geschichte näher brachten.

Zurück in der Klosterkirche zog das historische Altargemälde, vermutlich ein echter van Dyk, als sogenannte "Antwerpener Tafel" auf Holz gemalt, unsere Blicke schnell auf sich. Während man meinen könnte und auch Wikipedia schreibt, es handele sich um eine Kreuzigungsdarstellung, erläuterte Bruder Dirk die Bedeutung des Kreuzes für seinen Orden, die Kreuzherren, die den Triumph des Kreuzes über den Tod feiern. Das Altargemälde sei folgerichtig vielmehr die allegorische Darstellung „des Opfers“ an sich und weise letztlich zurück auf das Opfer Jesu: "Es ist das Abendmahl!" rief er uns überraschten Besuchern zu.

Auch in seiner Sichtweise auf aktuelle gesellschaftliche Themen hat Bruder Dirk Einiges zu sagen. Während insgesamt ein europaweites Klostersterben eingesetzt habe, wüchsen allein die erzkonservativen Klöster, Ausdruck der Suche heutiger junger Menschen nach Halt und strengen Regeln in unsicheren Zeiten.

In den Konsequenzen der aktuellen Pandemie findet er auch viel Gutes: manche moderne "Götter" des Menschen seien bereits gefallen, "nach dem Event-Gott und dem Fußball-Gott warte ich noch auf den Internet-Gott", lässt er uns wissen und nicht nur an dieser Stelle nachdenklich werden.

Es war ein besonderes Erlebnis an diesem Tag, dem aus seinem Inneren strahlenden Ordensbruder zuzuhören, der hör- und sichtbar in der Pilgerseelsorge sowie der Armen- und Krankenpflege seine Berufung gefunden hat.

"Wir Beyenburger sind Grenzgänger" beschreibt Bruder Dirk, wie er im Ort von allen genannt wird, die Identität der ansässigen Menschen. Nicht nur weil der Ort sich an der Zollgrenze zwischen dem Rheinland und Westfalen sowie über Jahrhunderte hinweg zwischen christlichen Franken und heidnischen Sachsen befand, sondern auch weil die ansässigen Katholiken und Protestanten über lange Zeit streng, durch die Bahnlinie getrennt, den gebotenen Abstand wahrten.....bis sie dann doch die Grenzen überschritten, je nach Bedarf.

Die Straßenverkehrsordnung aus heutiger Sicht

März 2020

Locker und doch akribisch gestaltete Ralf Birnbaum, der Inhaber der Fahrschule Hütz Birnbaum, den Abend für uns UnternehmerFrauen zur „Straßenverkehrsordnung aus heutiger Sicht“.

Zu Beginn entspann sich eine lebhafte Führerscheinanalyse, bei uns fanden sich vom „grauen über den rosa Lappen“ aus Papier bis hin zu den Kartenführescheinen alter und neuer Prägung diverse Varianten, deren aufgedruckte Zahlen und Buchstaben noch viel zahlreichere Besonderheiten bedeuteten.

Wichtig zu wissen, dass sich die geltende Umtauschpflicht nur auf das Dokument, nicht aber auf die Fahrerlaubnis bezieht, wobei im Zuge des Umtausches derzeit auch Änderungen bzw. neue Verpflichtungen angedacht sind, wie z. B. ein zu wiederholender Erste-Hilfe Kurs. „Am besten haben es diejenigen, die vor 1953 geboren sind, denn die dürfen mit ihrem alten Führerschein bis 2033 fahren!“ stellte Ralf Birnbaum klar, für alle anderen gibt es differenzierte Fristen. Der neue Führerschein muss dann wiederum nach 15 Jahren erneuert werden, um durch ein jeweils aktuelles Passfoto die Identitätsfeststellung zu verbessern.

Noch lebhafter wurde es dann in der Diskussion zu den Rechten und Pflichten der Radfahrer, denn hier hatten wir von: „Wuppertal ist keine Fahrradstadt!“ bis hin zu: „Ich fahre regelmäßig, fast jeden Tag mit dem Fahrrad durch Wuppertal“ alle Meinungen und vor allem lebhaft geschilderte, persönliche Erfahrungen vertreten. Diese gute Gelegenheit, für gegenseitiges Verständnis zu werben, ließ Ralf Birnbaum nicht ungenutzt und ging abschließend auf sehr konkrete Fragen zu besonderen Verkehrssituationen in Wuppertal ein, die er sämtlich beantworten und klären konnte. Ein rundum gelungener Abend für uns alle.

Besuch in der Destillerie und Brennerei Heinrich Habbel

Februar 2020

Heinrich Michael Habbel begrüßte uns in den Räumlichkeiten der Destillerie Habbel in Sprockhövel, eine Traditionsbrennerei und seit 1878 in Familienbesitz. Die ehemalige Kornbrennerei ist heute die größte Obstbrennerei in der Region mit einer Produktpalette von inzwischen über einhundert Obstbränden und Likören. Er erhielt in den letzten Jahren höchste Auszeichnungen für seine Produkte, unter anderem für seine Whiskeys.

Herr Habbel führte uns durch seinen Betrieb, der jetzt von seiner Tochter geleitet wird. Es war schon überwältigend, wie viele Gläser, Flaschen und auch Ballonflaschen dort standen, gefüllt mit Destillaten wie Steinpilz, Lavendel, Kirsche und Basilikum. Er erklärte uns den Unterschied zwischen einem „Geist“ und „Brand“ bzw. „Wasser“.

Der Geist, wie zum Beispiel Himbeergeist, wird unter Hinzufügen von Alkohol hergestellt, da die Himbeere nicht genug Zucker hat, um eigenen Alkohol zu entwickeln. Beim Brand (z.B. Williams Christ Birnbrand oder Kirschwasser, entwickelt die Frucht selber den Alkohol, da sie im sehr reifen Zustand viel eigenen Zucker hat und so verarbeitet wird.

Der Beruf des Brenners und Destillateurs ist wieder im Kommen, in ihrem Betrieb gibt es 3 Auszubildende. Für diese Berufsbilder gibt es nur eine deutschsprachige Berufsschule, die sich in Dortmund befindet und dorthin kommen im Blockunterricht alle Auszubildenden aus Deutschland, Österreich und Norditalien.

Auf dem weitläufigen Grundstück der Familie Habbel befinden sich auch 2 Brunnen, die die Brennerei mit Wasser versorgen, viele Bäume und Pflanzen für die verschiedenen Produkte sowie Bienen, deren Honig mit verarbeitet wird.

Nachdem wir auch die verschiedenen Holzfässer bewundern konnten – eins hatte einen gläsernen Boden, so dass man auch einmal sehen konnte, wie es im Inneren aussieht – konnten wir beim Tasting mehrerer Brände und Liköre lernen, wie man richtig probiert. Im Gegensatz zur Weinprobe wird das Glas nicht geschwenkt und man atmet das Aroma bei leicht geöffnetem Mund abwechselnd durch das rechte und linke Nasenloch ein.

Nach dieser schmackhaften Verköstigung fiel es uns nicht schwer, noch einen kleinen Einkauf zu tätigen.

Birgit Krüger

Der Vorstand

Birgit Krüger c/o
Kreishandwerkerschaft
1. Vorsitzende

Hofkamp 148
42103 Wuppertal
Tel.: 0202/ 42 03 03
Fax: 0202/ 24 24 310
krueger@ufh-wuppertal.de

Regina Dicke
2. Vorsitzende

Klophausstraße 15
42119 Wuppertal
Tel.: 0202/ 31 33 55
Fax: 0202/76 15 89
dicke@ufh-wuppertal.de

Brigitte Marquardt
Geschäftsführerin

Hirschstraße 28
42285 Wuppertal
Tel.: 0202/ 8 70 57 191
marquardt@ufh-wuppertal.de

Irene Gatzmaga-Oxenfart
Schriftführerin

Hainstraße 212
42109 Wuppertal
Tel.: 0202/72 34 63
Fax: 0202/2 76 10 62
oxenfart@ufh-wuppertal.de

Brigitte Spielhoff
Beisitzerin

Zeughausstr. 11
42287 Wuppertal
Tel.: 0202/ 76 96 80
Fax: 0202/ 59 15 45
spielhoff@ufh-wuppertal.de

Sandra Krönung
Beisitzerin

Oveniusstr. 14
42349 Wuppertal
Tel.: 0202 / 769 37 60
kroenung@ufh-wuppertal.de

Mitglieder

Name
Firma
Website
Dagmar Bellers
Fliesen Bellers GmbH
Tanja Borchardt
Elektro Giesen & Müller
Annegret Bruckner
Rentnerin
...
Ilona Czornyckyj
Dachdeckerei Czornyckyj
Regina Dicke
Dicke + Sohn e.K. Dachdeckermeister
Helene Effmann
Gartenpflege
...
Irene Gatzmaga-Oxenfart
Oxenfart GmbH Bäder und Wärme
Heike Gräfe
Glaserei Gräfe
Jutta Grell
Ehrenmitglied
...
Anette Hammer
Freistil Fotografie
Marianne Holtmann
Glaserei Biermann
Ute Jaenicke
Dachdecker Jaenicke e.K.
Cäcilie Kehde
Malerbetrieb Kehde
Sandra Krönung
Franken und Krönung GmbH Handelsvertretung f. techn. Gebäudeausr.
Birgit Krüger
Glasbau Krüger e.K.
Simone Kuhnhen
Malerbetrieb Kuhnhen
Brigitte Marquardt
Elektro Marquardt
Anna Mende
Dachdeckerei Mende
Ines Möller
Metallbau Möller
Ursula Seibel
Kreishandwerkerschaft
...
Andrea Sobireg
Dachdeckerei und Klempnerei Sobireg
Brigitte Spielhoff
Arbeitsbühnen Spielhoff GmbH
Doris Urhausen
Kosmetikinstitut
...
Susanne Vathauer-Schramm
Dachdeckerei Schramm GmbH

Strategie

Wir vermitteln Wissen durch Weiterbildung und Qualifizierung in Seminaren und Fachvorträge durch ausgesuchte Referenten und Fachleute zu Themen wie:

  • Personalmanagement
  • Arbeitsrecht und Arbeitsschutz
  • Marketing und Internetaufritt
  • Büroorganisation und EDV
  • Kaufmännisches Recht und Controlling
  • Steuerfragen und Versicherungen
  • Finanzierungskonzepte
  • Selbständigkeit und Altersvorsorge

Wir zeigen Kompetenz durch Förderung der Persönlichkeitsentwicklung

  • Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden
  • Vertretung der Interessen des Betriebes in der Öffentlichkeit
  • Stärkung der Unternehmerfrau als Führungskraft
  • Vermittlung von wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen

Wir leben Kommunikation bei vielfältigen Gelegenheiten

  • Informations- und Erfahrungsaustausch in persönlichen Gesprächen
  • Dialog und Umgang mit Behörden und Banken
  • Lobbyarbeit auf regionaler Ebene.

Unsere Partner